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Das Zentrum für
Asylsuchende Befang in Alt St.Johann wird Ende Januar 2004 geschlossen
ST. GALLEN. Nach insgesamt 20 Monaten Betriebsdauer wird das Zentrum für Asylsuchende Befang in Alt St.Johann Ende Januar 2004 wieder geschlossen. Der Betrieb war von Anfang an befristet gewesen und diente dazu, den Engpass bei der Unterbringung von Asylsuchenden zu überbrücken. Das Team der Mitarbeitenden betreute im Zentrum Befang täglich bis zu 70 Asylsuchende aus 20 Ländern. Der Kanton St.Gallen muss sechs Prozent der Menschen aufnehmen, die in der Schweiz ein Asylgesuch stellen. In der ersten Phase des Aufenthaltes werden die Asylsuchenden durch das Amt für Soziales des Kantons St.Gallen in Zentren untergebracht und betreut. Der Unterbringungsengpass in den Jahren 2001 und 2002 führte dazu, dass das Amt für Soziales nach Rücksprache mit der Gemeindebehörde von Alt St.Johann im Mai 2002 die "Stand-by-Einrichtung" Befang in Alt St.Johann wieder eröffnete. Die Wiedereröffnung war von Anfang an verbunden mit der Zusicherung gegenüber der Gemeindebehörde, die Unterkunft nur für eine befristete Zeitdauer zu führen. Darum wird das Amt für Soziales das Zentrum Befang per 31. Januar 2004 wieder schliessen. Während der Betriebsdauer von insgesamt 20 Monaten betreute das Team des Zentrums täglich bis zu 70 Asylsuchende aus insgesamt 20 Ländern. Die gute Zusammenarbeit zwischen Gemeindebehörde, Gewerbe, Polizeiorganen und Mitarbeitenden des Zentrums machte es möglich, Probleme gemeinsam anzugehen und Lösungen zu erarbeiten. Anfängliche Schwierigkeiten wurden erkannt, notwendige Massnahmen getroffen und in einem weiteren Schritt auch gemeinsam überprüft. Das Amt für Soziales dankt allen Beteiligten der Gemeinde Alt St.Johann und dem Personal des Zentrums für ihre aktive Mitarbeit und die gute Kooperation bei der Unterbringung von Asylsuchenden. Ein Teil der Mitarbeitenden wird im Zentrum für Asylsuchende Eichlitten in Gams weiterbeschäftigt. Die Asylsuchenden, die bis anhin durch das Zentrum Befang betreut wurden, werden bis zum Schliessungstermin in die übrigen Zentren für Asylsuchende des Kantons St.Gallen oder auf die Gemeinden transferiert. |