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IKMI und IKCH ab 2004
unter gemeinsamer Führung
ST.GALLEN. Das Institut für Klinische Mikrobiologie und Immunologie IKMI und das Institut für Klinische Chemie und Hämatologie IKCH werden auf den 1. Januar 2004 führungsmässig zusammengefasst. Auf diesen Zeitpunkt tritt Prof. Dr. Günter Siegl von der Institutsleitung IKMI zurück. Beide Institute werden während einer Übergangszeit vom Vorsteher des IKCH, Prof. Dr. Walter Riesen, geführt. Die Zukunft des IKMI ist wegen der anhaltend negativen Rechnungsabschlüsse seit einiger Zeit Gegenstand der politischen Diskussion. Mit dem Massnahmenpaket 2004 zur dauerhaften Entlastung des Staatshaushaltes hat der Kantonsrat einen Antrag gutgeheissen, der ab dem Jahr 2004 eine ausgeglichene Rechnung für das IKMI verlangt. Um diese Vorgabe erfüllen zu können, sind Massnahmen in organisatorischer, betrieblicher und personeller Hinsicht notwendig. Bei der Vorbereitung dieser Massnahmen hat sich Prof. Dr. Günter Siegl entschieden, dass er die strukturellen Veränderungen, die auch einen Leistungsabbau bedeuten, nach Jahren des Aufbaus nicht selber durchführen will. Er hat daher seine Entlastung von der Institutsführung ein Jahr vor dem ordentlichen altersbedingten Rücktritt beantragt. Ab dem 1. Januar 2004 werden das IKMI und das IKCH im Sinne einer Übergangsregelung führungsmässig zusammengefasst. Unter der Leitung von Prof. Dr. Walter Riesen sollen die in Aussicht genommenen Strukturveränderungen vorbereitet und umgesetzt werden, es soll aber insbesondere auch das mögliche Synergiepotential aus der engeren Zusammenarbeit der beiden Institute ausgeschöpft werden. Nach der Beurteilung des Gesundheitsdepartementes wird mit der einheitlichen Führung eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung der vom Kantonsrat gemachten finanziellen Vorgaben getroffen. Darüber hinaus gilt unverändert der Auftrag, mit einem Bericht an den Kantonsrat die künftige Laborversorgung im Kanton aufzuzeigen. Diese sieht die Zusammenführung von IKMI und IKCH zu einem Institut vor. |