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Drei Millionen Franken
für die Inlandhilfe aus dem Fonds für gemeinnützige Zwecke
BERN. Der Regierungsrat hat für die Inlandhilfe für das Jahr 2003 Beiträge in der Höhe von insgesamt drei Millionen Franken aus dem Fonds für gemeinnützige Zwecke bewilligt. Berücksichtigt werden dabei Projekte aus den Kantonen Graubünden, Tessin, Uri und dem deutschsprachigen Wallis. Die Projekte sollen die Infrastruktur und die Lebensbedingungen der Bevölkerung verbessern und die Abwanderung begrenzen. Hauptpartner des Kantons bei der Inlandhilfe sind die Schweizer Patenschaft für Berggemeinden, die Schweizer Berghilfe und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. Die Hauptpartner beantragen jeweils mehrere Einzelprojekte von verschiedenen Institutionen. Neben diesen Organisationen sind dieses Jahr die Genossenschaft Campo Cortoi und die Stiftung Bergwald Projekt direkt berücksichtigt worden. 350'000 Franken erhält die Stiftung Curzutt-San Barnard für ein Projekt zur Aufwertung der Kulturlandschaft alta Monte Carasso. Die in der Region Bellinzona gelegene Kulturlandschaft mit ihrer wertvollen Siedlungsstruktur, den Kastanienselven, Alpweiden und Trockenmauern soll erhalten und wieder instand gestellt werden. Geplant sind der Neubau einer Jugendherberge, das Einrichten eines Lehrpfades, die Sanierung von Trockenmauern und das Pflastern historischer Wege, die Restauration archäologischer Stätten sowie der Wiederaufbau von drei Rustici als Herberge. Die Stiftung Garbald in Castasegna (Bergell) erhält einen Beitrag von 300'000 Franken für die Sanierung der Villa Garbald. Diese Stiftung hat mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich einen Vertrag abgeschlossen, um in der Villa ein Seminarzentrum zu betreiben. Darüber hinaus soll die Villa auch den Bedürfnissen der Bevölkerung als Kulturtreffpunkt offen stehen. Ebenfalls 300'000 Franken erhält die Stiftung Bergwald Projekt, die seit 15 Jahren Projektwochen mit einer Vielzahl von Freiwilligen für den Erhalt, die Pflege und den Schutz des Bergwaldes durchführt. So entstehen unter anderem im Bündner Oberland, im Prättigau und in Uri Verbauungen gegen Hangerosion und solche zur Verhinderung von Lawinenanriss an der Waldgrenze; zusätzlich wird Jungwald gepflanzt. Die Tessiner Gemeinden Coglio und Giumaglio erhalten 300'000 Franken für die Sanierung der gemeinsamen Wasserversorgungsanlagen. Geplant sind der Bau eines neuen Reservoirs und neuer Zuleitungen sowie eine Verbesserung der Steuerungsanlagen. Auch die Gemeinde Valchava im Münstertal wird für die Sanierung von Wasserversorgung und Kanalisation mit einem Beitrag von 300'000 Franken berücksichtigt. Schliesslich erhält die Stiftung Campo Cortoi 240'000 Franken für die Landschaftspflege im Verzascatal. Geplant sind unter anderem neue Naturwege und ein Rastplatz. Verschiedene weitere Projekte erhalten Beiträge zwischen rund 80'000 und 170'000 Franken. |