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Todesursache geklärt
BERN. Der Rekrut, der während der Sommer-Rekrutenschule Reppischtal nach einem Herzstillstand verstarb, litt an einer Herzerkrankung, die zum Tod führte. Fremdverschulden wird ausgeschlossen. Am 21. Juli 2003 brach ein Rekrut der Infanterierekrutenschule Reppischtal (Birmensdorf ZH) während eines Fit-Checks zusammen. Der vor Ort anwesende Arzt diagnostizierte einen Herzstillstand und leitete unverzüglich Wiederbelebungsmassnahmen ein. Obwohl die Reanimation zuerst erfolgreich verlief, verstarb der Rekrut zwei Tage später. Die im Auftrag des militärischen Untersuchungsrichters durchgeführten rechtsmedizinischen Untersuchungen ergaben, dass der Verstorbene an einer seltenen Herzerkrankung litt. Diese verlief bis zum Unfall ohne Symptome und wäre auch kaum vorgängig diagnostizierbar gewesen. Die Gutachter kommen deshalb zum Schluss, dass der Rekrut eines natürlichen To-des ohne Fremdverschulden gestorben ist. Der Untersuchungsrichter hat aus diesem Grund die Einstellung des Verfahrens beantragt. |