| Bauern und Förster
kritisieren Zürcher Sparpaket
ZÜRICH. Der Zürcher Bauernverband (ZBV) und die Zürcher Waldeigentümer und Förster lehnen das von bürgerlicher Seite geforderte Sanierungsprogramm für den Zürcher Staatshaushalt ab. Die Kürzungen bei der Landwirtschaft seien überproportional und träfen die einkommenschwachen Bauernfamilien besonders hart. Mit diesem Abbau kann der Kanton Zürich gemäss der Nachrichtenagentur SDA 3,3 Millionen sparen, für ZBV-Präsident Hans Staub kürzt der Kanton aber am falschen Ort. Bei der Streichung der Hanglagenbeiträge hätten rund 750 Bauernbetriebe 3'200 Franken weniger im Jahr, sagte Staub. Der Verzicht auf die Familienzulagen beträfe rund 250 Familien, sie erhielten im Schnitt jährlich 3'600 Franken weniger. Die beiden Massnahmen führten insgesamt zu Einkommenseinbussen bei den Zürcher Bauern von einem Zehntel bis einen Drittel. |