Erfolgreiche Sicherheitssprengung bei Grindelwald

BERN. Der instabile Felspfeiler auf der Zufahrtsstrasse nach Grindelwald wurde heute Vormittag (03.11.20003) erfolgreich gesprengt. Eine verbliebene Felsnase von rund 20 Kubikmetern wird morgen Dienstag im Verlauf des Tags gesprengt. Die Notpiste, über die Grindelwald erreicht werden kann, ist voraussichtlich ab morgen Dienstag, 4. November ab 17 Uhr wieder offen.

Ein Felspfeiler bedrohte im Gebiet „Haltisschwand“ bei Grindelwald die Kantonsstrasse, die BOB-Bahnlinie sowie die Strom- und Telefonleitungen. Dieser Pfeiler wurde heute morgen Uhr erfolgreich gesprengt. Rund 3’000 bis 3'500 Kubikmeter Fels sind dabei zu Tale gestürzt. Weder die Strasse noch die Bahnlinie oder die Leitungen sind dabei zu Schaden gekommen. Oben geblieben ist allerdings eine kleine Felsnase von rund 20 Kubikmetern, die morgen Dienstag noch gesprengt werden muss.

Heute Montag (03.11.2003) und morgen Dienstag (04.11.2003) ist Grindelwald nur mit der Bahn über Lauterbrunnen – Wengen – Kleine Scheidegg oder zu Fuss erreichbar. Der Wanderweg auf der linken Seite der Lütschine zwischen dem Parkplatz „Tschingeley“ und Grindelwald ist offen und begehbar. Er wird morgen Dienstag aus Sicherheitsgründen während der Nachsprengung für kurze Zeit gesperrt. Die einspurige Notpiste steht dem Verkehr voraussichtlich morgen Dienstag, 4. November ab 17 Uhr zur Verfügung. Die Kantonsstrasse und die BOB-Bahnlinie sind bis Freitag, 14. November unterbrochen. Der Busersatzbetrieb verkehrt über die Notpiste.

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