AG. Der Integrationszug der Pfadi Aargau kommt ins Rollen

Aargau. Ausserhalb der Schule ausländische Kinder anzusprechen und zu integrieren, ist schwierig. Die Pfadi Aargau hilft nach und hat für die rund 30 Abteilungen ein Integrationshandbuch entwickelt. Die Pfadi Aargau will in Zukunft nicht nur allen Kindern und Jugendlichen offen stehen, sondern auch aktiv und gezielt auf die bis jetzt unvertretenen ethnischen und kulturellen Gruppen zugehen und diese ermuntern, in neuen oder bestehenden Pfadiabteilungen die Pfadiideale kennen zu lernen und zu leben. Doch wie gelingt es den LeiterInnen dieses Ziel umzusetzen? Das "Bahnhof?"-Integrationsteam hat ein Handbuch spezieller Art entwickelt.  In erster Linie wird das Integrationsteam sich mit der Betreuung und Unterstützung der Abteilungen auseinandersetzen. Weiter ist im Herbst 2003 eine Kulturreise in den Kosovo geplant.

Im Sommer 2002 wurde das Integrationsprojekt "Bahnhof?" der Pfadi Aargau lanciert. Im letzten Jahr ging es vor allem darum, einen Grundstein zu legen, ein Netz von Schlüsselpersonen aufzubauen, MediatorInnen zu finden, die LeiterInnen zu sensibilisieren und, eben, ein Integrationshandbuch zu gestalten.

Das Integrationshandbuch dient in erster Linie den LeiterInnen der einzelnen Abteilungen. Es versorgt sie mit den nötigen Informationen zur Pfadi-Integrationsarbeit und hilft ihnen bei der Umsetzung in die Praxis.

Zu den Eckpfeilern des Handbuchinhalts gehören: - Angaben zum Projekt - Was ist Integration im Pfadibereich - Modelle und Anwerbung - Konkrete Umsetzungsmöglichkeiten (Spiele, Geschichten etc.) - Länderinformationen - Adressen von Schlüsselpersonen

Das Handbuch soll aber nicht nur den Abteilungen der Pfadi Aargau zugänglich sein. Exemplare können jederzeit über integration@pfadiaargau.ch für Fr. 20.00 bestellt werden.

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