Rund 1,3 Millionen Franken für Jubiläums- und Festivalproduktionen

ZÜRICH. Der Regierungsrat hat aus dem Fonds für gemeinnützige Zwecke Beiträge in der Höhe von insgesamt 1,315 Millionen Franken bewilligt. Die Gelder werden als Investitionsbeiträge und für Jubiläums- und Ausstellungsproduktionen verwendet.

400'000 Franken gehen an die Eidgenössische Technische Hochschule. Sie feiert 2005 ihr 150-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wurde ein Jubiläumsprogramm mit 25 unterschiedlichen Projekten erstellt. Drei davon hat die ETH dem Kanton zur Mitfinanzierung unterbreitet: Eine Internetpräsentation zur Geschichte der ETH, eine Ausstellung in der Halle des Hauptbahnhofs über die Studienmöglichkeiten an der ETH sowie ein Projekt der grafischen Sammlung der ETH, das einen Überblick über ihre besten und wertvollsten Zeichnungen und druckgrafischen Werke liefert. Dazu soll ein Bildhandbuch mit rund 300 farbigen und schwarz-weissen Abbildungen erscheinen, welche die wichtigsten Werke der grafischen Sammlung abbildet.

Das Festival «Blickfelder ? Theater für ein junges Publikum», dessen Gesamtleitung bei der Fachstelle «schule & kultur» der Bildungsdirektion liegt, feiert 2004 das zehnjährige Jubiläum. 20 Gruppen aus der Schweiz und Europa werden während zwei Wochen im März 2004 in Zürich auftreten und rund 100 Vorstellungen präsentieren. Aufgrund der ausgewiesenen bisherigen Arbeit wird der Jubiläumsanlass mit 350'000 Franken berücksichtigt.

Das Salzhaus in Winterthur erhält 187'000 Franken. Eine längst fällige Tonanlage macht den Grossteil des bereitgestellten Beitrages aus. Aber auch in die Büroinfrastruktur, insbesondere in die Informatik, wird investiert. Im Salzhaus erhalten neben nationalen und internationalen Musikern auch lokale Künstler Auftrittsmöglichkeiten, seine Attraktivität strahlt heute weit über die Region Winterthur hinaus.

Dem Theater an der Winkelwiese werden 160'000 Franken zugesprochen, wovon ein Investitionsbeitrag von 100'000 Franken auf die Erneuerung der Infrastruktur entfällt. Die Licht-, Ton- und Videoanlage ist veraltet, die technischen Vorteile moderner Geräte lassen bessere Produktionsbedingungen zu. Ein weiterer Budgetposten ist auch der Ersatz des alten und pannenanfälligen Transportfahrzeugs. Das Theater probt häufig extern, sein Lagerraum liegt in einer Vorortsgemeinde. 60'000 Franken des Betrages sind für eine Jubiläumsproduktion bestimmt.

Sieben weitere Projekte erhalten Beiträge zwischen 5000 und 80'000 Franken, darunter auch eines der Stiftung Wohnmuseum Bärengasse. Im Museum wird ab Ende Oktober 2003 eine Sonderausstellung mit dem Titel «Prostitution in Zürich, 1875 bis 1925» gezeigt.

zurück