| Gegen Abbau beim
Poststellennetz
Winterthur. Im Hinblick auf die von der Post beabsichtigte Neugestaltung des Poststellennetzes konnten Stadtrat und Quartiervereine im Rahmen eines Workshops ihre Bedürfnisse einbringen. Diese Gespräche zeigten, dass die heutige Struktur weitestgehend den Bedürfnissen der Bevölkerung entspricht und dass die von Seiten der Post in die Diskussion gebrachten Schliessungen der Poststellen Hegi, Rosenberg und Deutweg nicht vertretbar sind. Die einzige Schliessung, welche der Stadtrat akzeptieren könnte, wäre jene der Poststelle Veltheim an der Wülflingerstrasse 38. Der Stadtrat hat zudem in einem Vergleich unter den acht grössten Schweizer Städten festgestellt, dass Winterthur schon heute über eine schlechte Abdeckung mit Poststellen verfügt. Bekanntlich hat die Post mit der vor einiger Zeit erfolgten Schliessung des Büros in Sennhof das Angebot in Winterthur bereits reduziert. Der Stadtrat bedauert, dass in den Plänen der Post fast nur von Abbau die Rede ist und von einer verbesserten Ausrichtung des Services auf die Kundenbedürfnisse wenig zu hören ist. Wünschenswert wäre es zudem, dass die Post in den neu entstehenden Entwicklungsgebieten Stadtmitte und Oberwinterthur, wo in den kommenden Jahren neue Wohnungen und neue Arbeitsplätze entstehen werden, mit der Eröffnung einer Poststelle die örtliche Infrastruktur ergänzen würde. Die stadträtliche Stellungnahme wird ins Dossier für den definitiven Entscheid der Post einfliessen. Entscheiden wird die Konzernleitung in Bern; deren Beschluss ist auf anfangs 2004 zu erwarten. |