7 Bewerbungen für zusätzliche Mobilfunk-Frequenzen

Bern. 7 Unternehmen haben je ein Bewerbungsdossier für die am 15. Juli 2003 durch die Eidgenössische Kommunikationskommission (ComCom) ausgeschriebenen zusätzlichen GSM-Frequenzen beim Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) eingereicht. 

Nach der Auswertung der Bewerbungen auf der Basis verschiedener Kriterien wird die ComCom voraussichtlich bis Ende 2003 entscheiden, wem eine entsprechende Konzession zugeteilt wird. Am 15. Juli 2003 hat das BAKOM im Auftrag der ComCom drei Funkkonzessionen für die Bereitstellung von mobilen Fernmeldediensten auf der Basis des GSM-Standards (Global System for Mobile Communication) in der Schweiz ausgeschrieben. Nach dem Ablauf der Eingabefrist am 30. September 2003 (Poststempel) sind 7 Bewerbungen beim BAKOM eingegangen. Es handelt sich um die Unternehmen Global Networks Switzerland AG, In&Phone SA, SITA, Swissphone Systems AG, Télésonique S.A., Tele2 Telecommunication Services AG und Technocell A.G.

Die eingegebenen Bewerbungen enthalten unterschiedliche Projekte für das Anbieten von Mobilfunkdiensten in der Schweiz. Die Palette reicht vom Aufbau von Stadtnetzen (z.B. Basel) über das Anbieten von Firmennetzen für Geschäftskunden, das Erschliessen verschiedener Nischenmärkte und das Anbieten von landesweiten Diensten auf der Basis von National Roaming mit bestehenden Betreibern bis hin zum Aufbau von konvergenten, multimedialen Breitbanddiensten oder Lösungen für das mobile Telefonieren in Flugzeugen. Eine Übersicht über die eingegebenen Projekte kann hier eingesehen werden.

In einer ersten Phase wird nun überprüft, ob die Bewerber die gesetzlichen Konzessionsauflagen erfüllen und den Nachweis einer gesicherten Finanzierung der Projekte erbringen (Qualifikationskriterien). Diejenigen Projekte, welche diese Qualitätskriterien erfüllen, werden anschliessend gemäss den in den Ausschreibungsunterlagen festgelegten Kriterien Business- und Serviceplan, technisches Konzept und Umsetzung, Einfluss auf die Marktbelebung und Innovationskraft sowie Kohärenz und Glaubwürdigkeit des Projekts ausgewertet. Den Zuschlag erhalten diejenigen Projekte, die bei dieser Bewertung am besten abschneiden. Die ComCom wird, basierend auf die Auswertung der Bewerbungen, voraussichtlich bis Ende 2003, entscheiden, welchen Bewerbern eine Konzession zugeschlagen wird.

Ausgeschrieben wurden drei Funkkonzessionen für die Bereitstellung von Fernmeldediensten auf der Basis des GSM Standards in der Schweiz. Jede dieser Konzessionen ist mit einer Bandbreite von 3.8 MHz (19 Kanäle) ausgestattet. Die Bewerberinnen konnten sich für eine oder mehrere Konzessionen bewerben. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Frequenzausstattung dieser Konzessionen durch die Beantragung weiterer Frequenzblöcke à je 1 MHz Bandbreite zu erweitern. Insgesamt stehen drei solche Zusatzblöcke zur Verfügung. Die ComCom bestimmt mit der Konzessionserteilung die definitive Bandbreite für selektionierte Konzessionärinnen. 

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