Regierungsrat nimmt Stellung zur AKB-Kontroverse

AARAU. Der Regierungsrat hat am Mittwoch seinem Vertreter im Bankrat der Aargauischen Kantonalbank AKB, Regierungsrat Kurt Wernli, das volle Vertrauen ausgesprochen. Der Regierungsrat bestätigt nochmals die in der Botschaft an den Grossen Rat aufgeführte Eigentümerstrategie.

Nach wie vor schwer verständlich ist für den Regierungsrat der überraschende Gesinnungswandel des Bankrates und der Geschäftsleitung der AKB in der Frage der Umwandlung der AKB in eine Aktiengesellschaft. Dies gilt auch für das kurzfristige Vorgehen der AKB bei der Information des Grossen Rates und des Regierungsrates. Der Regierungsrat hält fest, dass dieses Vorgehen gemäss einem Gutachten des regierungsrätlichen Rechtsdienstes vom 28. März als Verletzung der Loyalitäts- und Treuepflicht zu werten ist.

Der Regierungsrat wird die Prüfungsaufträge der vorberatenden Grossratskommission ausführen und der Kommission Bericht erstatten. Der Regierungsrat legt Wert auf eine sachliche Diskussion über die Zukunft der AKB.

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