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Schweizer Delegation
reist in die Darfur
BERN. Eine Delegation des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) wird ab heute Montag für vier Tage Gespräche mit den sudanesischen Behörden in Khartum führen und die Krisenregion Darfur bereisen. Die Delegation steht unter der Leitung von Toni Frisch, dem Delegierten für humanitäre Hilfe und Chef SKH, und Josef Bucher, Botschafter für Konfliktbearbeitung. Ziel der Mission ist es, sich vor Ort ein Bild über die Entwicklung der Lage zu machen und den Dialog mit der sudanesischen Regierung weiterzuführen. Bundesrätin Micheline Calmy-Rey hat den Sudan Ende Juni 2004 besucht. Das EDA ist weiterhin besorgt über die Situation in Darfur, welche es sehr aufmerksam verfolgt. Im Nachgang zur Reise von Bundesrätin Calmy-Rey im Juni 2004 soll die Delegation ein Monitoring der aktuellen allgemeinen Lage, der Sicherheit für die humanitären Akteure, des Schutzes und der Versorgung der intern Vertriebenen in den Lagern sowie des Zugangs zu ihnen vornehmen. Die Schweizer Delegation wird eine Feldmission durchführen sowie Gespräche mit den sudanesischen Behörden führen. Vorgesehen sind zudem Besuche in Lagern von intern Vertriebenen sowie Kontakte mit Partnerorganisationen der Humanitären Hilfe der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) des EDA. Die Schweiz wird ihr humanitäres Engagement für den Sudan weiterführen. Im Rahmen der Darfurkrise unterstützt die Humanitäre Hilfe einerseits im Tschad die beiden multilateralen Organisationen UNHCR (United Nations High Commissioner for Refugees) und WFP (World Food Programme) beim Aufbau von Flüchtlingslagern sowie der Versorgung der Flüchtlinge. Andererseits leistet sie über ihr Partnernetzwerk (IKRK, WFP, MEDAIR, Médecins sans Frontières/Schweiz und Terre des hommes Lausanne) Hilfe für die intern Vertriebenen in Darfur. |