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Jurierung „Klassik“/Jazz 2004 AARGAU. Individuelle Musikbeiträge des Aargauer Kuratoriums Das Aargauer Kuratorium sprach individuelle Beiträge an Aargauer Musikerinnen und Musiker in der Höhe von 182'000 Franken. 33 Musikschaffende reichten ihre Dossiers der Jury ein, die 13 Beiträge an das künstlerische Schaffen und zwei CD-Produktionsbeiträge sprach. Unter den 33 Eingaben von Musikschaffenden mit Aargauer Herkunft (Wohnsitz oder Heimatort) stammten nur acht von Frauen, acht waren der Sparte Jazz/World Music zuzuordnen, weitere Schwerpunkte bildeten Eingaben von Komponistinnen und Flötisten. Geradezu ideal war deshalb die Ergänzung der Kuratoriumsjury mit den beiden externen, international renommierten Fachleuten Bettina Skrzypczak (Komponistin, Basel) und Matthias Ziegler (Flötist, Stäfa). Drei Beiträge zwischen 18'000 und 24'000 Franken bilden den finanziellen Schwerpunkt und zeigen die Vielfalt des Aargauer Musikschaffens: sie gehen an die Komponistin Annette Schmucki, den Jazz/World Musiker Max Lässer und die Organistin, Cembalistin und Musikvermittlerin Elisabeth Frey-Bächli. Die kontinuierliche Auseinandersetzung Elisabeth Frey-Bächlis mit historischen Tasteninstrumenten ist der Jury ebenso einen grösseren Beitrag wert wie die national und vermehrt auch international wichtige Kompositionsstimme Annette Schmuckis oder das langjährige, verschiedene musikalische Sparten befruchtende Schaffen Max Lässers. Kleinere Beiträge an zum Teil noch junge Musikschaffende versteht die Jury vor allem als Motivationsbeiträge. Atelieraufenthalte wurden an der diesjährigen Jurierung keine vergeben, da die weiteren geförderten Musikschaffenden sich nicht um solche Auslandaufenthalte bewarben. |