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Erfolgreiche Kontrolle der Stinger-Waffensysteme durch US-Regierung BERN. Eine vierköpfige Delegation der US-Regierung hat im Juli sämtliche Fliegerabwehrlenkwaffen (Stinger), welche die Schweiz besitzt, überprüft. Entgegen der bisher üblichen Teilkontrollen wurde erstmals eine hundertprozentige Überprüfung durchgeführt. Dieses Vorgehen wurde von den USA im vergangenen Jahr neu definiert. Sämtliche Überprüfungen waren erfolgreich. Diese Kontrollen der Waffensysteme wurden mit den Lieferanten bei der Beschaffung vertraglich vereinbart. In Zusammenarbeit mit mehreren Stellen innerhalb und ausserhalb des Verteidigungsbereichs im VBS verlief die im Sommer durchgeführte Kontrollaktion für Stinger-Waffensysteme (Boden-Luft) äusserst erfolgreich. Dank den detailliert geplanten Abläufen von Logistik und Sicherheit konnte die Delegation aus den USA innerhalb von wenigen Tagen sämtliche Stinger-Lenkwaffen überprüfen. Dabei ging es darum, die Plombierungen, die Vollzähligkeit und die Lagerhaltung zu kontrollieren. Die US-Behörde hat der Schweizer Armee ein gutes Zeugnis ausgestellt. Geführt wurde diese Aktion durch die Logistikbasis der Armee. Basierend auf diesen Erfahrungen werden im Laufe des Jahres 2004 ebenfalls die AMRAAM-Lenkwaffen (Luft-Luft) kontrolliert. Die in den Kaufverträgen dieser Waffensysteme vereinbarten Überprüfungen durch die US-Regierung wurden letztmals 1999 als Teilkontrollen durchgeführt. Als Folge der Ereignisse des 11. September 2001 wurden die Kontrollkonzepte der amerikanischen Waffensysteme überarbeitet und 2003 neu vereinbart. Künftig sollen jährlich solche Vollbestandesprüfungen stattfinden. |