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Wie gesund fühlen sich die Baselbieterinnen und Baselbieter? Für neun von zehn Männern und Frauen im Kanton Basel-Landschaft ist Gesundheit ein wichtiges Thema. 85% der Kantonsbevölkerung fühlen sich gesund oder sehr gesund. Der Anteil der Kantonsbevölkerung mit einem subjektiv guten Gesundheitsbefinden ist damit hoch und entspricht dem Bevölkerungsanteil mit guter oder sehr guter subjektiver Gesundheit in der ganzen Schweiz. Dies ist ein zentrales Ergebnis der Schweizerischen Gesundheitsbefragung, die im Jahr 2002 durchgeführt wurde. LIESTAL. Gezielte Prävention und Gesundheitsförderung sind nur möglich, wenn der Gesundheitszustand unserer Bevölkerung bekannt ist. Die Schweizerische Gesundheitsbefragung ist dafür ein wichtiges Instrument. Sie wird alle fünf Jahre vom Bundesamt für Statistik durchgeführt und informiert über die Gesundheit von Menschen, die mindestens 15 Jahre alt sind und zu Hause leben. Menschen, die in einer Institution, etwa einem Heim, leben, werden nicht befragt. Die vorliegende Broschüre fasst die Schweizerische Gesundheitsbefragung 2002 aus dem Blickwinkel des Kantons Basel-Landschaft zusammen. Sie wurde durch das Schweizerische Gesundheitsobservatorium im Auftrag des Kantons Basel-Landschaft erstellt. Körperliche Beschwerden 42% der Bevölkerung im Baselbiet sind fast oder völlig frei von körperlichen Beschwerden wie Schwächegefühle, Schlafstörungen, Kopf- oder Rückenschmerzen. In Schweizer Durchschnitt sind es 41%. Anders als in der gesamten Schweizer Bevölkerung besteht kein eindeutiger Zusammenhang zwischen dem Alter und der Auftretenshäufigkeit von gesundheitlichen Problemen wie Schwächegefühlen, Schlafstörungen, Kopf- oder Rückenschmerzen. Somit ist der Anteil der Bevölkerung im Kanton Basel-Landschaft, die nie oder selten an solchen gesundheitlichen Problemen leidet, über die Lebensalter ungefähr gleich gross. Mehr Frauen als Männer leiden unter Rückenschmerzen, Kopfschmerzen oder Schlafproblemen. Psychisches Befinden Je älter die Menschen im Kanton Basel-Landschaft sind, desto häufiger fühlen sie sich psychisch ausgeglichen. Dennoch leidet rund ein Drittel der Kantonsbevölkerung an leichten psychischen Beschwerden wie häufig wiederkehrenden Gefühlen der Unausgeglichenheit, Nervosität oder Verstimmung. Konsum von Genuss- und Suchtmitteln Drei von zehn befragten Baselbieterinnen und Baselbietern rauchen, wobei der Anteil rauchender Männer aller Alterklassen grösser ist als der Anteil rauchender Frauen. Alkohol wird täglich von 15% der Bevölkerung konsumiert. Einmal oder mehrmals wöchentlich nehmen weitere 43% alkoholische Getränke zu sich. Damit liegt das Baselbiet im Deutschschweizer Durchschnitt. Dies trifft auch für den Cannabis-Konsum zu: Ein Fünftel der Baselbieter Bevölkerung hat schon einmal im Leben Erfahrung mit Cannabis gemacht. Ernährung, Bewegung und Gesundheitsrisiken Drei Viertel der Baselbieter Bevölkerung achten bewusst auf eine gesunde Ernährung. Zwei Drittel sind zudem mindestens einmal in der Woche in ihrer Freizeit körperlich aktiv. Es leiden aber 37% der über 55-Jährigen an Bluthochdruck und etwa der gleiche Anteil der Bevölkerung hat Übergewicht. In Bezug auf den Body Mass Index (BMI) entsprechen die Daten der Kantonsbevölkerung jenen aus der Schweiz. Arbeit und Erwerbstätigkeit Je zufriedener die erwerbstätige Bevölkerung im Kanton Basel-Landschaft mit ihrer Arbeit ist, desto kleiner ist der Anteil an Menschen mit starken körperlichen oder leichten psychischen Beschwerden. |