Neue Arbeitszeitmodelle für Alstom Schweiz werden diskutiert

AARAU. Unter dem Vorsitz von Regierungsrat Kurt Wernli fand eine Aussprache statt mit Vertretungen der Geschäftsleitung und der Personalvertretung der Alstom Schweiz, der Gewerkschaften SMUV und SYNA, des Verbandes Angestellte Schweiz VSAM und des seco. Neue Arbeitszeitmodelle sollen erarbeitet werden, um Arbeitsplätze zu erhalten.

An der Sitzung von heute sind die Probleme der Arbeitsplatzsicherheit ausführlich dargelegt und in einer konstruktiven Atmosphäre erörtert worden. Dabei haben sich sowohl die Vertretung der Geschäftsleitung der Alstom wie auch die Vertretung der Arbeitnehmerschaft darauf geeinigt, gemeinsam zeitlich begrenzte Arbeitszeitmodelle für die Zukunft zu erarbeiten, um Know-how sichern zu können.

Neue Arbeitszeitmodelle Es gilt nun, die für Alstom geeigneten Lösungen im Detail zu formulieren. Die erste Sitzung für diese "technische" Arbeit wird am 6. Januar 2004 stattfinden. Vertreten sein im kleinen Team wird auch das Amt für Wirtschaft und Arbeit. Ein erstes Ergebnis aus diesem Arbeitsteam wird dann am 20. Januar 2004 der Arbeitsgruppe präsentiert.

Vertrauen in die Alstom Schweiz Die Alstom Schweiz ist mit über 5'000 Arbeitsplätzen der grösste privatwirtschaftliche Arbeitgeber im Kanton Aargau. Der Konzern hat sich im stark umkämpften Kraftwerksmarkt zu behaupten. Von der momentan schwierigen Auftragslage sind insbesondere die Arbeitsplätze im Bereich Gasturbinenbau betroffen. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe Alstom Schweiz sind überzeugt von der Spitzenqualität der Alstom-Produkte, insbesondere der Alstom-Gasturbinen. Sie setzen alles daran, um das Vertrauen in die Firma Alstom und deren Standort Aargau zu stärken.

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news box dezember 2003