Engagement des Bundes für die UEFA EURO 08 in Österreich und der Schweiz

BERN. Der Bundesrat hat am Freitag im Rahmen einer Aussprache beschlossen, die UEFA EURO 08 in Österreich und der Schweiz zu unterstützen und noch einmal vor das Parlament zu bringen. Er hat von zusätzlichen Finanzbedürfnissen Kenntnis genommen und erwartet entsprechende Präzisierungen in einer Zusatzbotschaft.

Seit Ausarbeitung der Botschaft über die Bundesbeiträge zu Gunsten der UEFA EURO 08 in Österreich und der Schweiz im ersten Semester des Jahres 2001 hat sich die Sicherheitslage weltweit radikal verändert. Dies hat auch Auswirkungen auf die für die Gewährleistung der Sicherheit bei Grossveranstaltungen benötigten Mittel. Eine Evaluation der anlässlich der UEFA EURO 04 in Portugal gemachten Erfahrungen zeigt zudem gemeinsamen Handlungsbedarf mit den Kantonen und den Host Cities in den Bereichen Sicherheit, Medieninfrastruktur in den Stadien, Transporte und Tourismus.

Eine aktuelle Schätzung geht davon aus, dass sich die Kosten für die Sicherheit im Rahmen der UEFA EURO 08 in der Schweiz auf 53 Mio. Franken belaufen können. In einer nun zu erarbeitenden Zusatzbotschaft sollen diese Kosten detailliert berechnet und ausgewiesen werden. Ebenfalls ist der Kostenteiler mit den betroffenen Kantonen und den Host Cities zu definieren sowie mit dem schweizerischen Fussballverband eine angemessene Beteiligung zu diskutieren.

Die Realisierung des Letzigrund-Stadions will der Bundesrat unterstützen, ebenfalls ist ein Bundesbeitrag für die Verbesserung der Medieninfrastruktur in den Stadien vorgesehen. Bei diesen Beiträgen handelt es sich um Restfinanzen aus dem Nationalen Sportanlagenkonzept (NASAK), dessen Verpflichtungskredit das Parlament am 17. Dezember 1998 zugestimmt hat.

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