Der Storch Max ist wiederum in Europa!

FREIBURG. Der im Jahr 1999 vom Naturhistorischen Museum Freiburg besenderte Weissstorch "Max" hat sein Winterquartier in Marokko verlassen und sich frühzeitig auf die Rückreise nach Europa begeben! Am Nachmittag des 1. Februar hat er bereits zum zehnten Mal (!) die Meerenge von Gibraltar überquert. Die Nacht vom 2. auf den 3. Februar verbrachte der wohl berühmteste Storch der Welt bei jener Müllhalde, bei der im Herbst 2000 rund 150 tote Störche gefunden wurden, die an Strommasten umkamen! Max wich jedoch auch dieser Gefahr geschickt aus und überflog auf einer 150 km langen Etappe die Sierra Morena. 

Der besenderte Weissstorch "Max" gelangte gestern nach Frankreich! Max schlüpfte im Mai 1999 bei Avenches (VD) aus dem Ei und war das erste Tier, das in der Schweiz mit einem Satellitensender versehen wurde. Seither können seine Wanderungen täglich verfolgt werden. Im Spätsommer zieht es den Storch regelmässig nach Marokko. Die Winter 2001/02 und 2002/03 hatte er in der Stadt Guercif im Nordosten des Landes verbracht. In den vergangen Monaten streifte er jedoch ständig zwischen den Städten Guercif und Fès umher. 

Max kehrt Jahr für Jahr früher zurück: In den Jahren 2000 und 2001 begann er seinen Rückflug jeweils am 1. April, im darauf folgenden Jahr am 27. Februar, letztes Jahr am 7. Februar und heuer schon am 31. Januar! Im Frühjahr 2002 zog Max bei Salem, nördlich des Bodensees, erstmals selber Junge auf. Da er auch im letzten Jahr im selben Gebiet brütete, darf man annehmen, dass es ihn auch dieses Jahr wieder dort niederlässt.

Der Storch "Uli" hält sich noch immer in der Nähe von Badajoz (Spanien) auf, unweit der portugiesischen Grenze. Noch zögert er, seine Reise fortzusetzen.

Max und Uli ziehen erfolgreich ihre Jungen auf.

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