| Schulversuch
Grundstufe - Start mit sieben Gemeinden im Kanton Zürich
Die Zürcher Schulgemeinden zeigen grosses Interesse am Schulversuch mit der Grundstufe. Im Schuljahr 2004/05 starten über den Kanton verteilt sieben Schulen mit jeweils einer bis drei Klassen mit dem Grundstufenversuch. ZÜRICH. Am Schulversuch Grundstufe zeigen sich viele Lehrpersonen und Schulen interessiert. Offensichtlich werden hohe Erwartungen aus pädagogischer Sicht an diese neue Schulstufe gestellt. In der Grundstufe wird der Kindergarten mit der 1. Klasse Primarschule verbunden. Schrittweise werden die Kinder - dem Stand und dem Tempo ihrer Entwicklung angepasst - mit Grundfertigkeiten in Rechnen, Lesen und Schreiben vertraut gemacht. Daneben werden die traditionellen Kindergartenschwerpunkte weiter gepflegt. Bis Mitte Januar 2004 konnten sich die Gemeinden zur Teilnahme am Schulversuch Grundstufe ab Schuljahr 2004/05 anmelden. Mit grossem Einsatz der Lehrpersonen und Behörden wurden - trotz der kurz angesetzten Anmeldefrist - in den interessierten Gemeinden die nötigen Rahmenbedingungen geschaffen. Ideale Verteilung der Schulgemeinden Damit der Schulversuch eine allgemein gültige Aussagekraft erhält, wird ein möglichst breites Spektrum verschiedener Schulen aufgenommen: Schulen verschiedener Grösse mit unterschiedlichen Schülerstrukturen aus Stadt und Land. Für das kommende Schuljahr wurden in sieben Gemeinden je ein bis drei Grundstufenklassen definitiv in den Versuch aufgenommen. Mit den Gemeinden Dättlikon, Hütten, Opfikon/Glattbrugg, Maur, Dürnten, Elsau sowie einer Quartierschule der Stadt Zürich ist eine breite Vertretung von unterschiedlichen Gemeinden gewährleistet. Weiteres Vorgehen Von der Pädagogischen Hochschule Zürich werden die Lehrpersonen, die an der Grundstufe unterrichten (Kindergärtnerinnen und Primarlehrkräfte), in Teams ab Mai 2004 gezielt weitergebildet und anschliessend während des Schulversuchs begleitet. Für das Schuljahr 2005/06 plant die Bildungsdirektion, weitere 20 Gemeinden in den Schulversuch Grundstufe aufzunehmen. Schon heute haben 40 Gemeinden ihr Interesse für einen Einstieg in den Schulversuch auf diesen Zeitpunkt angemeldet. |