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Erdbebenhilfe Iran: Im
Wettlauf gegen die Kälte
ST. GALLEN. Die Versorgung mit Zelten, Decken und Kleidern wird für die über 70'000 Obdachlosen der zerstörten Stadt Bam zur Überlebensfrage. Die Temperaturen sinken bereits jetzt nachts unter 0 Grad und der Winter steht erst noch bevor. Der Iranische Rote Halbmond versorgt die Überlebenden mit Trinkwasser. Der Iranische Rote Halbmond verteilte in der ganzen Stadt Zehntausende von Zelten. Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) errichtete gemeinsam mit dem Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe (SKH) ein erstes Camp mit beheizbaren Zelten für 1'200 Obdachlose. Zelte, Decken, Öfen, Haushaltsortimente und medizinische Hilfsgüter für weitere 1'500 Obdachlose wurden dem Iranischen Roten Halbmond übergeben. „Die Arbeit der 1'500 Freiwilligen des Roten Halbmondes, die aus dem ganzen Land angereist sind, ist sehr beeindruckend. Die schnelle Verteilung von provisorischem Obdach, Mahlzeiten und Trinkwasser hat der obdachlosen Bevölkerung in den ersten Tagen nach der Katastrophe das Überleben gesichert“, sagt der SRK-Verantwortliche Karl Schuler, der soeben aus Bam zurückgekehrt ist. Die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften richtete für die Behandlung der vielen Verletzten ein Feldspital mit 250 Betten ein. Dieses ersetzt die beiden zerstörten Spitäler der Stadt. Spenden für die Hilfe an die Erdbebenopfer werden dankbar auf dem Postkonto 30-4200-3 entgegengenommen, Vermerk: Iran. |