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Massive Schaumbildung
in der Abwasserreinigungsanlage Dachsen und im Rhein
ZÜRICH. Durch die Einleitung schwer abbaubarer Reinigungsmittel in die Abwasserreinigungsanlage (ARA) Dachsen wurde am 6. und 7. Januar 2004 eine erhebliche Schaumbildung im Rhein verursacht. Die ARA Dachsen registriert bereits den zweiten Fall der Einleitung von Reinigungsmitteln mit anschliessender Gewässerverschmutzung innerhalb von zwei Jahren. Das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) hat eine Untersuchung eingeleitet, um die Verursacher zu eruieren. Am 6. und 7. Januar 2004 trat in der ARA Dachsen die Bildung von weissem Schaum im Belüftungsbecken auf. Innert kurzer Zeit waren die Becken mit einer meterdicken Schaumschicht bedeckt, was zu Betriebsproblemen und ungenügender Reinigungsleistung führte. Durch die Einleitung des Abwassers trat auch im Rhein eine erhebliche Schaumbildung auf. Das Gewässerschutzlabor des AWEL stellte entsprechende Proben sicher. Die Abwasseranalysen weisen darauf hin, dass die Ursache für die extreme Schaumbildung auf die Einleitung grosser Mengen schwer abbaubarer Reinigungsmittel (Tenside) zurückzuführen ist. Gemäss Markus Koch, Leiter der Sektion Abwasserreinigungsanlagen im AWEL, wurde die ARA Dachsen bereits zum zweiten Mal innerhalb von zwei Jahren durch massive Schaumbildung mit anschliessender Gewässerverschmutzung beeinträchtigt. Um den oder die Verursacher der unzulässigen Abwassereinleitungen zu eruieren, werden weitere Abklärungen im Einzugsgebiet der ARA Dachsen durchgeführt. |