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Wichtiges Feuchtbiotop
wird aufgewertet
LIESTAL. Am 19. Januar 2004 beginnen die Baggerarbeiten am unteren Warteck-Weiher in Gelterkinden. Der Weiher wird zur Erhaltung des Lebensraums von Amphibien und Reptilien von Schilf und Verlandungen frei geräumt. Die Warteck-Weiher in Gelterkinden stehen seit 1973 unter kantonalem Schutz. Sie sind nicht nur naturschützerisch wertvoll sondern auch von kulturhistorischem Interesse, weil die Weiher früher der Eis-Gewinnung dienten. Die Gemeinde Gelterkinden hat die Weiheranlage im Jahr 2000 dem Kanton Basel-Landschaft geschenkt. Verlandung der Weiher bedroht viele Kleintiere Infolge von Jahrzehnte langem Durchleiten des Rickenbächleins sind die Weiher verlandet und mit Schilf bewachsen. Bei weiterem Zuwarten würden über die nächsten Jahre Weiden, Erlen, Pappeln und andere Feuchtichkeit liebenden Baum- und Straucharten wachsen und sich zu Wald entwickeln. Für zahlreiche Tiere und Pflanzen dieses Gebietes hätte eine derartige Veränderung fatale Folgen, weil ihr Lebensraum akut gefährdet würde. Weiher und Feuchtgebiete sind in unserem Kanton immer weniger anzutreffen. Deshalb sind auch die meisten Lebewesen dieser Lebensräume vom Aussterben bedroht. Ausbaggerungen zum Schutze der Amphibien In der Regel bedeuten Baggereinsätze den Verlust von Naturgebieten. Bei den vorliegend geplanten Bauarbeiten ist nun genau das Gegenteil der Fall. Dank dieser Baumaschinen ist es möglich, ein wertvolles Feuchtgebiet zu erhalten und aufzuwerten. In Begleitung der Abteilung Natur und Landschaft des Amtes für Raumplanung werden im verlandeten Bereich mit Baggern 3 bis 4 kleinere Weiher ausgehoben. Das stark durchnässte Aushubmaterial der unteren Sedimentsschichten wird rund um den unteren Weiher zu einer Böschung geschüttet. Diese Bereiche dürfen nicht betreten werden, da der Schlamm erst nach einigen Wochen abgetrocknet ist und begehbar wird. Ein Teil des festen Materials wird auf eine Deponie abgeführt. Während des Verladens des festen Materials auf Camions ist es möglich, dass mit kurzen Wartezeiten auf der Hauptstrasse zu rechnen ist. |