Kurzinformation aus dem Regierungsrat

200'000 Franken für die Erdbebenopfer im Iran

BERN. Der Kanton Bern unterstützt die Hilfe für die Erdbebenopfer in der Stadt Bam im Iran mit einer Spende von 200'000 Franken an die Glückskette. Dies hat der Regierungsrat beschlossen. Die Mittel werden dem kantonalen Lotteriefonds entnommen.

Dauerbeobachtung von Wäldern wird in sieben Kantonen weitergeführt

BERN. Im Rahmen eines interkantonalen Wald-Dauerbeobachtungsprogramms sind in den vergangenen Jahren Datenreihen erhoben worden, die eine in der Schweiz einmalige Informationsbasis darstellen. Dabei wurden wichtige Hinweise zum Zustand, Trieb- und Wurzelwachstum von Waldbäumen sowie Angaben über die Auswirkungen von Stickstoff- und Ozonbelastung auf die Waldvegetation gewonnen. Die Untersuchungen in den definierten Dauerbeobachtungsflächen soll in den Jahren 2004 bis 2007 weitergeführt werden und einen wesentlichen Beitrag zur Überwachung und zum Schutz des Waldes leisten. Die Kosten des von den Kantonen Aargau, Baselland, Baselstadt, Solothurn, Zug, Zürich, Bern und dem Bund getragenen Projekts belaufen sich auf rund 2 Millionen Franken. Der vom Regierungsrat bewilligte Beitrag des Kantons Bern beträgt 160'000 Franken.

Neues Nachdiplomstudium für Lehrkräfte an Realschulklassen

BERN. Für Lehrkräfte, die an Realklassen unterrichten, soll ein Nachdiplomstudium eingerichtet werden. Das Nachdiplomstudium dauert zwei Jahre und umfasst 300 Lektionen. Voraussichtlich werden rund 1000 Lehrkräfte diese über die nächsten fünf Jahre angebotene Zusatzausbildung absolvieren und damit den neu ausgebildeten Lehrkräften der Sekundarstufe I gleichgestellt sein. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat für die Kosten der Nachqualifikation über das Nachdiplomstudium einen Kredit von 5,2 Millionen Franken bewilligt.

Informatiksystem für effiziente Bewirtschaftung der kantonalen Liegenschaftsverwaltung

BERN. Das Informatiksystem der kantonalen Liegenschaftsverwaltung soll erweitert und an das Finanzsystem des Kantons (FIS 2000) angepasst werden. Durch die bessere Integration der Daten in die Informatikumgebung von FIS 2000 wird die Kontrolle und Bewirtschaftung von kantonalen Liegenschaften effizienter, da Schnittstellen entfallen. Für die Ausgestaltung und Anpassung des Informatiksystems der Liegenschaftsverwaltung hat der Regierungsrat des Kantons Bern einen Kredit von 825'000 Franken bewilligt.

Gewässerverbauungen bei Aarberg, in Trub und Rüschegg

BERN. Seit der Juragewässerkorrektion verläuft die Alte Aare bei Aarberg vom historischen Zentrum von Aarberg bis in den Nidau-Büren-Kanal in einem monotonen Bachbett. Eine Renaturierung sieht vor, die Alte Aare im Bereich der alten Holzbrücke in einen attraktiven Naherholungsraum mit Uferwegen und Freiflächen umzugestalten und damit den Uferschutzplan gemäss See- und Flussufergesetz umzusetzen. Für die wasserbauliche Sanierung und Renaturierung hat die Kantonsregierung einen Beitrag von 951'000 Franken, davon 70 Prozent aus dem Renaturierungsfonds, bewilligt. An den Gesamtkosten von 1,55 Millionen Franken beteiligen sich der Bund mit 214'000 Franken und die Gemeinde mit 166'000 Franken.

Weitere Kredite für Gewässerverbauungen hat der Regierungsrat für die Gemeinden Trub und Rüschegg bewilligt

BERN. Unwetterschäden aus dem Jahr 2002 sollen durch die Verbauung der Trueb saniert und weitere Schäden verhindert werden. Für diese Massnahmen hat die Kantonsregierung 710'000 Franken eingesetzt. An den Gesamtkosten von 2,1 Millionen Franken beteiligen sich der Bund mit 860'000 Franken und die Schwellenkorporation Trub mit 581'000 Franken.

149'000 Franken setzt der Regierungsrat für Massnahmen zur Verhinderung von Überflutungen bei Hochwasser im Oberlauf des Heubachs im Gebiet Rüschegg Graben bis Wislisau ein.

Beiträge aus dem Abwasserfonds an die Gemeinden Niederbipp und Oberwil

BERN. Für die bessere Erschliessung des Gebiets Holzhäusern in der Gemeinde Niederbipp hat der Regierungsrat des Kantons Bern einen Kredit von 228'000 Franken aus dem Abwasserfonds genehmigt. Damit sollen die Abwässer aus dem Weiler mit 100 ständigen Einwohnern in das öffentliche Kanalnetz abgeleitet und die Wasserversorgung sowie die bestehenden Strassenbau- und Elektroanlagen ergänzt werden. Weiter hat die Kantonsregierung für die abwassertechnische Sanierung des Gebietes Tächebüel – Egg in der Gemeinde Oberwil einen Beitrag aus dem Abwasserfonds von 129'000 Franken bewilligt.

Bereinigung der Gemeindegrenze Eggiwil – Langnau genehmigt

BERN. Durch den Ausbau des Güterweges Hochwacht – Scheidegg der Weggenossenschaft Neuenschwand muss die Gemeindegrenze zwischen den Gemeinden Eggiwil und Langnau bereinigt werden. Die bernische Kantonsregierung hat einen flächengleichen Landabtausch zwischen den beiden Gemeinden genehmigt.

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