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Die Mehrwertsteuer in
der Schweiz 2001: Resultate und Kommentare
BERN. Die MWST im Jahr 2001: Steigerung der Netto-Steuerforderung um 7,3% trotz Zunahme des steuerbaren Umsatzes um lediglich 2,3% Im Jahr 2001 hat der steuerbare Umsatz – die für die Mehrwertsteuer (MWST) massgebliche Grösse – 670,7 Milliarden Franken erreicht. Die Zunahme gegenüber 2000 beträgt 2,3%. Die daraus resultierende Netto-Steuerforderung (Steuer auf Umsatz abzüglich anrechenbare Vorsteuer) beläuft sich auf 7,2 Milliarden Franken, was einem Zuwachs von 7,3% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Unter Berücksichtigung der Netto-Steuerforderung der Eidg. Zollverwaltung, welche für die Erhebung der MWST auf der Einfuhr zuständig ist (9,7 Milliarden Franken), resultiert ein Steuerertrag von total 16,9 Milliarden (+3,9%). In ihrer Jahrespublikation zur MWST in der Schweiz analysiert die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) die Abrechnungen der Steuerpflichtigen und vergleicht sie mit den Ergebnissen des Vorjahres. Im Zentrum der statistischen Ergebnisse stehen der Umsatz in seinen verschiedenen Ausprägungen, die Steuer auf dem Umsatz, die anrechenbare Vorsteuer und der Steuerertrag. Diese Elemente der MWST werden in Abhängigkeit von der Höhe der Netto-Steuer und des Umsatzes pro Steuerpflichtigen sowie von Rechtsform und wirtschaftlicher Tätigkeit dargestellt. In einer Einleitung sind alle wesentlichen Merkmale und Besonderheiten der MWST beschrieben, die für eine Interpretation der Ergebnisse unerlässlich sind. Die Publikation wird durch mehrere Anhänge ergänzt, unter anderem durch einen chronologischen Abriss der gesetzlichen Bestimmungen. Der Umsatz... Die mehrwertsteuerpflichtigen Unternehmen haben 2001 einen Gesamtumsatz von 1'696,3 Milliarden Franken gemeldet. Dieser Betrag verteilt sich auf den steuerbaren Umsatz (670,7 Milliarden Franken oder 39,5% des Gesamtumsatzes) und den nicht steuerbaren Umsatz (1'025,6 Milliarden Franken oder 60,5%). Zum nicht steuerbaren Umsatz zählen der Export von Gütern und Diensten sowie der von der Steuer ausgenommene Umsatz (z. B. Geld- und Kapitalverkehr, Versicherungen, Unterricht und Ausbildung, Kultur und Sport, Gesundheit, Sozialfürsorge). |