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Brandereignis in der
Kantonalen Psychiatrischen Klinik Liestal
LIESTAL. Ein Brandereignis gestern Nacht um ca. 21.30 Uhr in der Kantonalen Psychiatrischen Klinik Liestal sorgte unter Patientinnen und Patienten sowie den Mitarbeitenden für einige Aufregung. In einem unbeobachteten Augenblick hatte eine Patientin verbotenerweise geraucht und dabei das Bett in Brand gesteckt. Da die in Brand geratene Schaumstoffmatratze einen enormen Rauch entwickelte, entschlossen sich die verantwortlichen Mitarbeitenden des Pflegedienstes, die Patientinnen und Patientinnen von vier Abteilungen aus Sicherheitsgründen vorübergehend ins Erdgeschoss zu verlegen. Das brennende Bett konnte mit einem Handfeuerlöschgerät rasch gelöscht werden. Der entstandene Sachschaden ist relativ gering. Zwei Mitarbeitende des Pflegedienstes wurden wegen des Verdachts auf Rauchvergiftung ins Kantonsspital Liestal gebracht. Die Untersuchung zeigte dann aber rasch, dass sie glücklicherwiese keine gesundheitliche Beeinträchtigung erlitten haten. Zur Bewältigung des Brandereignisses standen gestern Nacht neben dem Klinikpersonal 21 Angehörige der Betriebsfeuerwehr der Kantonalen Psychiatrischen Dienste und des Kantonsspitals Liestal sowie der Stützpunktfeuerwehr Liestal im Einsatz. Die Leitung der Kantonalen Psychiatrischen Dienste dankt allen beteiligten Einsatzkräften für ihr rasches und umsichtiges Handeln, das dazu beigetragen hat, eine Ausweitung des Bettenbrandes zu verhindern. |