Der Bundesrat bestätigt das Projekt "Maison de la paix"

BERN. Der Bundesrat hat beschlossen, das Projekt "Maison de la paix" in Genf weiterzuverfolgen. Der Bau einer "Maison de la Paix" dient in erster Linie der Effizienz und der Senkung der Infrastrukturkosten. Das Projekt "Maison de la paix" stellt einen wichtigen Beitrag der Schweiz dar an die internationalen Anstrengungen zu Gunsten des Friedens und der Sicherheit auf der Welt. Es verstärkt gleichzeitig die Stellung Genfs als internationale Plattform in der Schweiz.

Im "Maison de la paix" sollen die drei Genfer Zentren, das Genfer Zentrum für Sicherheitspolitik (GCSP), das Genfer internationale Zentrum für Humanitäre Minenräumung (GICHD) und das Genfer Zentrum für Demokratische Kontrolle der Streitkräfte (DCAF) untergebracht sein. Im Weiteren soll es einen Teil des Institut Universitaire des Hautes Etudes Internationales (IUHEI) sowie weitere in der Friedensförderung aktive Institutionen beherbergen. Dieser Zusammenschluss unter einem Dach erlaubt es, Synergien zu verwirklichen und insbesondere im Bereich der Infrastruktur und der Verwaltung Einsparungen zu erzielen sowie die Wirkung jeder Organisation zu verstärken.

Um die günstigste Lösung für die Finanzierung zu finden, werden zur Zeit verschiedene Möglichkeiten geprüft. Für die Weiterverfolgung des Projekts wird eine interdepartementale Arbeitsgruppe gebildet, welche die enge Zusammenarbeit zwischen der Verwaltung und den Genfer Behörden sicherstellen wird.

Gemäss der aktuellen Planung könnte das "Maison de la paix" Ende 2007 in Betrieb genommen weden.

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