Aufrichtefeier Kaserne Liestal

LIESTAL. Am 23. Januar 2004 wird mit der offiziellen Aufrichte ein weiterer Meilenstein im Kasenenprojekt erreicht. Vorausgesetzt, dass die Ausbauarbeiten einen fristgerechten Abschluss finden, kann am 1. November 2004 eine zeitgemässe Ausbildungsinfrastruktur dem Lehrverband Übermittlung / Führungsunterstützung Heer übergeben werden.

Am Freitag, 23. Januar 2004 wird mit der Beendigung der Rohbauarbeiten eine weitere Phase zur Verwirklichung des Ausbau- und Sanierungsprojektes Kaserne Liestal abgeschlossen. Über 170 Handwerker, Planer und am Projekt beteiligte Personen feiern gemeinsam diesen Meilenstein. Das Projekt beläuft sich auf rund 40 Mio Franken (Preisbasis April 1999), wovon der Bund etwas über 26 Mio Franken übernimmt.

Seit dem Spatenstich vom 1. Juli 2002 hat sich auf dem Areal des Kasernengeländes einiges getan. Nach Abbruch des alten Dienstgebäudes mit Küchetrakt, Essräumen sowie der Magazine, Stallungen und der alten Wache erfolgte der Aushub für die Neubauten. 22'000 Kubikmeter Erde wurden abgeführt. Für das unterirdische Militärparking und Untergeschoss Dienstgebäude wurden 8'100 Kubikmeter Beton verbaut und 630 Tonnen Armierungsstahl verlegt. Nach einer 4-wöchigen Rekordzeit waren die drei Obergeschosse des Dienstgebäudes in moderner Holzbauweise erstellt. Für die Tragkonstruktion wurden rund 270 Kubikmeter Holz verarbeitet. Die Gebäudekomplexe verfügen über einen hohen technischen Standard. Seitens Haustechnik verlegten die Installateure 80 Kilometer Kabel, die Mess-, Steuer- und Regeltechnik erfasst über 1'100 Datenpunkte.

In den kommenden 9 Monaten wird sich das Baugeschehen auf den Innenausbau des Haupt-, Freizeit- und Dienstgebäudes konzentrieren. Ferner sind die umfangreichen Umgebungsarbeiten inkl. dem neuen Innenhof zu erstellen. Das Projekt verläuft zielgerichtet im definierten Termin- und Kostenrahmen.

Mit dem Bezug der Kaserne werden unter Berücksichtigung von bestehenden militärischen Truppenunterkünften wie zum Beispiel Frenkendorf, Bubendorf, Hölstein und Waldenburg rund 800 Angehörige der Armee dreimal pro Jahr während jeweils 8 Wochen für die Verbandsausbildung (VBA) im Raum Liestal stationiert sein. Zudem sind Belegungen im Rahmen der Fortbildungsdienste der Truppe (FDT, früher WK) eingeplant. Das spätere Liestaler Schulkommando ist bereits heute im teilumgebauten Zeughaus Gelterkinden tätig und arbeitet zur Zeit an den neuen Ausbildungskonzepten.

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