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DEZA-Initiativen am
World Economic Forum in Davos
BERN. Global Governance Initiative Die DEZA brachte am Davoser World Economic Forum (WEF) mehrere Themen ein Wie wird die Welt regiert? Und: Wie sollte sie regiert werden? Diese Fragen stehen im Zentrum der "Global Governance Initiative". Entstanden ist die Initiative dank des Zusammenschlusses von acht internationalen Netzwerken um zu analysieren, wie globale Fragen angegangen, beziehungsweise gelöst werden. Die DEZA hat die "Global Governance Initiative" nicht nur mitfinanziert – sie hat sie auch ans World Economic Forum (WEF) gebracht. In Davos, dem Veranstaltungsort des WEF, nannte DEZA-Direktor Walter Fust, Mitglied des Lenkungsausschusses der Global Governance Initiative, den ersten Jahresreport des Initiativen-Netzwerks "verlässlich und unabhängig". Der Bericht zeigt auf, dass noch sehr viel zu tun ist: Auf einer Skala von 1 bis 10 wird der Entwicklungsfortschritt in Bereichen wie Frieden und Sicherheit, Armut, Hunger, Erziehung, Gesundheit, Umwelt, Menschenrechte lediglich mit den Noten 3 und 4 bewertet. Weitere Schwerpunkte Einen weiteren Beitrag der DEZA zur Themendiskussion des WEF bildete die Förderung der von der UNO formulierten Millenniumsentwicklungsziele ("Millennium Development Goals") zur Reduktion von Armut, Hunger und Krankheit. Ebenso bedeutend wie die Ziele selbst sind die Frage ihrer Finanzierung und die Suche nach Optionen für eine Verbesserung der heutigen Situation. Einen dritten Schwerpunkt im entwicklungspolitischen Diskurs am WEF setzte die DEZA mit der Lancierung eines Verhaltenskodex zur nachhaltigen Wasserbewirtschaftung. Der Kodex, der das Zusammenspiel von Privatwirtschaft und Staat zugunsten einer besseren Nutzung von Wasser stärken soll, ist ein Schweizer Vorstoss, an dem sich nebst der DEZA auch seco, EAWAG und Swiss Re beteiligen. |