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Sozialversicherungen
gegen den Drehtür-Effekt
BERN. Das Ziel der Sozialversicherungen ist die Existenzsicherung und die Eingliederung der Betroffenen in die Arbeitswelt. Um dies zu erreichen, ist eine enge Zusammenarbeit zwischen den Systemen nötig. Ein neues Handbuch zur Interinstitutionellen Zusammenarbeit (IIZ) liefert Tipps und Hinweise. Bei vielen Leistungsbezügern der Sozialversicherungen häufen sich soziale, berufliche und gesundheitliche Probleme. Ein koordiniertes Miteinander von Arbeitslosenversicherung, Invalidenversicherung, Sozialdiensten und anderen Institutionen verbessert massgeblich die sozialen und beruflichen Integrationschancen dieser Menschen. Interinstitutionelle Zusammenarbeitsmodelle vereinen vorhandene Kompetenzen und lösen die Schnittstellenproblematik. Krankmachendes Weiterreichen von einer zur nächsten Institution, der so genannte Drehtür-Effekt, wird unterbunden. Das vom Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) lancierte Projekt IIZ wird durch die Konferenzen der kantonalen Volkswirtschafts- und der kantonalen Sozialdirektoren und -direktorinnen tatkräftig unterstützt. Die politische Sensibilisierung und die Einsicht in die Notwendigkeit einer optimierten Zusammenarbeit ist hoch, entsprechend auch die Vielfalt der kantonalen Zusammenarbeitsmodelle. Das neue Handbuch zur Interinstitutionellen Zusammenarbeit fasst die aktuellen Erfahrungen zusammen und bietet konkrete Unterstützung. |