|
Mobilitätsverhalten in
Herisau Befragung als Basis für künftige Mobilitätsplanung
HERISAU. In den nächsten Tagen erhalten 2500 Einwohnerinnen und Einwohner von Herisau per Post einen Fragebogen vom Kantonalen Tiefbauamt. Die Befragung ist Teil der Ypsilon-Massnahmen im Verkehrsraum Herisau und soll mithelfen, die künftige Mobilitätsplanung auf einer soliden Basis aufzubauen. Im Februar 2003 hat der Kantonsrat den Planungskredit für die Umfahrung und den Kredit für die Umsetzung von Ypsilon-Massnahmen erteilt. Verschiedene Ypsilon-Massnahmen sind bereits umgesetzt. Radstreifen sind markiert, die Bierquelle-Kreuzung verbessert, die Lichtsignalanlage beim Buswendeplatz Obere Säge ist in Betrieb und Kernfahrbahnen sind eingeführt. Ein Teilprojekt trägt den Arbeitstitel "Mobilitätsmanagement". Repräsentative Befragung Mit einer breit abgestützten Befragung von 2500 zufällig ausgewählten Herisauerinnen und Herisauern will die Projektleitung erfahren, was die Bevölkerung zur Mobilitäts- und Verkehrssituation in Herisau denkt. In den 77 Fragen geht es zum Beispiel um die Beurteilung des Ist-Zustandes, um eigenes Mobilitätsverhalten, um die Beurteilung des Autoverkehrs, der Parkierungsmöglichkeiten, des öffentlichen Verkehrs und der Angebote für Velofahrende und Fussgänger. Das Ergebnis bildet eine wesentliche Grundlage für die Ausgestaltung des drei Jahre dauernden Projektes Mobilitätsmanagement in Herisau. Die Befragung soll aufzeigen, wo Verbesserungs- und Handlungsbedarf besteht. Es ist dann Aufgabe der Projektleitung, die notwendigen Schritte einzuleiten. Das Kantonale Tiefbauamt ist dankbar, wenn möglichst alle Fragebogen ausgefüllt und zurück geschickt werden. Abgabetermin ist der 15. Februar. Erste Ergebnisse der Befragung werden im Rahmen der Mobilitätswoche, Ende Mai 2004 bekannt gegeben. |