Asylunterkünfte werden verstärkt kontrolliert

BASEL. Aufgrund von immer wieder auftretenden Problemen in und um die Asylunterkünfte werden diese in jüngster Zeit polizeilich stärker kontrolliert. Bei zwei Kontrollen in dieser Woche wurden diverse Personen weggewiesen und andere zu weiteren Abklärungen mitgenommen. Betäubungsmittel oder Diebesgut wurden dieses Mal nicht gefunden.

Immer wieder gelangen Anwohner von Asylunterkünften an die Polizei, weil von dort Lärmrequsitionen und andere Belästigungen ausgehen. Bei Kontrollen werden dort auch immer wieder Diebesgut aus Ladendiebstählen oder grössere Bargeldbeträge in kleiner Stückelung – wie im Drogenhandel üblich – gefunden. Die Polizei verstärkt darum die Kontrollen dieser Unterkünfte.

In dieser Woche fanden zwei Kontrollen in der Asylunterkunft an der Grosspeterstrasse 14 statt. Bei der ersten in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurden neun Personen angetroffen, von denen sich drei widerrechtlich dort aufhielten. Eine Person wurde weggewiesen, die beiden anderen zu weiteren Abklärungen mitgenommen.

Eine zweite Kontrolle fand nach Lärmbeschwerden aus der Anwohnerschaft heute (Freitag) kurz nach Mitternacht statt. Dieses Mal waren sechs Personen anwesend, wovon zwei weggewiesen werden mussten. Obwohl die Verbleibenden ernstlich ermahnt wurden, nun Ruhe zu halten, musste die Polizei gegen 4 Uhr erneut in die Grosspeterstrasse ausrücken.

Diebesgut oder Drogen konnten dieses Mal nicht aufgefunden werden. Die Kontrollen sollen in den kommenden Wochen in unregelmässigen Abständen wiederholt werden.

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