Heftige Niederschläge über Appenzell

APPENZELL. Nach heftigen Niederschlägen diverse Räumlichkeiten überflutet Am Samstagabend, 17. Juli 2004, entluden sich zwischen 1900 und 2200 Uhr über die Gebiete Appenzell-Sollegg-Klosterspitz zwei heftige Gewitter. Diese verursachten mehrere Wassereinbrüche in Kellergeschossen und Gewerbebetriebe. Weiter musste wegen eines Erdrutsches eine Familie aus ihrem Wohnhaus evakuiert werden. Ausserdem führte ein Blitzschlag in einen Elektromasten zu einem Stromunterbruch im Gebiet Eggerstandenstrasse. Glücklicherweise wurde bei diesen Gewittern niemand verletzt. Der Sachschaden wird auf mehrere hundertausend Franken geschätzt.

Über den Feuerwehrnotruf 118 gingen 15 Alarmmeldungen über Wassereinbrüche ein. Die Feuerwehren Appenzell und Meistersrüte standen mit ihrem Mannschaftsbestand bis am Sonntagmorgen um 03.30 Uhr pausenlos im Einsatz und pumpten die bis zu 1.20 Meter tief unter Wasser stehenden Räumlichkeiten aus. Die heftigen Niederschläge führten auch zu Überschwemmungen einzelner Stassenstücke. Dabei kam es zu Verkehrsbehindungen insbesondere auf der Strasse Appenzell - Kau. Besonders in Mitleidenschaft gezogen wurde der südliche Ortsteil des Dorfes Appenzell. Die wegen eines Erdrutschs evakuierte Familie konnte im Verlaufe des Sonntagvormittags wieder in ihr Wohnhaus zurückkehren. Ein Geologe hatte die Situation vor Ort überprüft. Der grösste Schaden wurde im Gebiet Scheidweg durch die Überflutung von drei Gewerbebetrieben verursacht. Insbesondere in Mitleidenschaft gezogen wurde eine Tiefgarage eines Autowerkbetriebes.

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