Neue Grenzgänger-Broschüre erschienen

Am 1. Juni tritt das bilaterale Abkommen über die Personenfreizügigkeit zwischen der Schweiz und der EU in die zweite Phase. Rechtzeitig auf diesen Zeitpunkt stellen das Amt für Arbeit (AfA) und die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eine neue Informationsbroschüre für Grenzgängerinnen und Grenzgänger zur Verfügung.

ST. GALLEN. Von Fragen zur Ausbildung bis zur Rente spannt sich der Bogen in den drei grossen Sachbereichen "Von der Arbeitssuche zum Arbeitsvertrag", "Soziale Sicherheit - grenzüberschreitend" und "Vermeidung von Doppelbesteuerung". Eine übersichtliche Gestaltung der insgesamt elf Kapitel sorgt dafür, dass die Leserinnen und Leser beliebig blättern können und an jeder Stelle der Broschüre wissen, in welchem Bereich oder Thema zu welchem der vier Länder sie sich befinden.

Fachleute in Behörden, Verbänden, Versicherungen und Informationszentren der Schweiz, Österreichs, Deutschlands und des Fürstentums Liechtenstein haben mit der Verfasserin, Elisabeth Grübel, für dieses Handbuch kooperiert. Wer auf der anderen Seite der Grenze arbeitet oder mit dem Gedanken spielt, im Nachbarstaat Arbeit zu suchen, findet hier viele Antworten und Tipps sowie alle nötigen Kontaktadressen.

Ein Jahr nach ihrem Start ist die EURES-Grenzpartnerschaft Bodensee in der Lage, der Öffentlichkeit mit der vorliegenden Broschüre ihr bisher wichtigstes Arbeitsergebnis zu übergeben. Ziel der Partnerschaft von Arbeitsverwaltungen, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden in den Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Vorarlberg, im Beobachterstaat Liechtenstein und in den Ostschweizer Kantonen ist die Schaffung eines offenen und barrierefreien Arbeitsmarktes im internationalen Bodenseeraum.

home

news box juni 2004