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Mobiles elektronisches Überwachungssystem der Truppe übergeben BERN. Am 2. Juni wurde der Truppe das erste mobile Überwachungssystem für den Objektschutz übergeben. Damit können personalintensive Überwachungstätigkeiten vermehrt durch technische Hilfsmittel übernommen werden. Mit dem Rüstungsprogramm 2001 wurden 80 Millionen Franken für die Beschaffung von acht mobilen Überwachungssystemen sowie Ausbildungs- und Logistikmaterial bewilligt. Nun konnte das erste System mit Ausbildungsanlage der Truppe übergeben werden. Es kommt bei der Ausbildung von Durchdienern zum Einsatz. Zur Grundausrüstung gehören eine Überwachungszentrale, ein Container für die Zutrittskontrolle sowie Kameras, Sensoren und Beleuchtungsmaterial. Mit den Systemen können Objekte im Umfang von 600 bis 1400 Metern Umfang überwacht werden. Mit den mobil einsetzbaren elektronischen Überwachungssystemen können personalintensive Tätigkeiten vermehrt durch technische Mittel übernommen werden. Die Truppe kann damit verstärkt für aktive Schutzmassnahmen an den Anlagen eingesetzt werden. Bis Ende 2005 werden alle acht Systeme der Armee zur Verfügung stehen. Ein Pilotsystem wurde in den Jahren 2001 bis 2003 erfolgreich zur Sicherung des Lagers Casablanca im Kosovo eingesetzt. In der Schweiz existieren neben permanent geschützten militärischen Anlagen mehrere 100 zivile Gebäude und Anlagen, die für die Bevölkerung und Landesversorgung lebenswichtig sind. In erster Linie sind die zivilen Eigentümer von Anlagen und die zivilen Organisatoren von Konferenzen in Zusammenarbeit mit der Polizei für den Schutz verantwortlich. Besteht eine erhebliche Bedrohungslage während längerer Zeit, kann die Armee mit ihren speziell ausgebildeten und ausgerüsteten Truppen zur Unterstützung beigezogen werden. Der Rückgang der personellen Ressourcen als Folge der verkleinerten Armee soll durch die elektronischen Überwachungssysteme zumindest teilweise kompensiert werden. |