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Der Fussballverband Nordwestschweiz erhält den Basler Preis für Integration Der Fussballverband Nordwestschweiz erhält den diesjährigen Basler Preis für Integration. Der Verband schuf als erster Sportverband der Region die ehrenamtliche Stelle eines "Integrationsbeauftragten". Initianten des Basler Preises für Integration sind die Römisch-katholische Kirche BS, die Evangelisch-reformierte Kirche BS, Novartis und Christoph Merian Stiftung. BASEL. Die Jury hat den Fussballverband Nordwestschweiz zum Preisträger des diesjährigen Basler Preises für Integration gekürt. Damit geht der Integrationspreis erstmals an eine Sportorganisation. Der Fussballverband erhält den Preis für seine langjährigen Bemühungen zur sportlichen und sozialen Integration von MigrantInnen und Migranten. Als erster Verband der Region führte der Fussballverband Nordwestschweiz das Amt eines "Verantwortlichen für Integrations- und Ausländerfragen" ein. Der schweizerisch-türkischer Doppelbürger Hasan Kanber bekleidet das Amt ehrenamtlich. Seine Aufgabe ist es, Ausländer-Clubs besser in den Fussballverband einzubetten, Ansprechpartner in Integrationsfragen zu sein und als Sachverständiger bei Konflikten zu vermitteln. Der Fussballverband Nordwestschweiz ist der grösste privatrechtlich organisierte Sportverband der Nordwestschweiz. In seiner heutigen Form entstand der Verband im Jahr 1939. Der Verband umfasst heute 100 Mitgliedervereine, davon 28 reine MigrantInnen-Vereine. Von den über 15 Tausend aktiven Spielerinnen und Spielern sind rund 40 Prozent ohne Schweizer Pass. Der Preis wurde am 1. Juni im Rahmen einer Feier im Kleinbasler Kultur- und Begegnungszentrum Union übergeben. Die bisherigen Preisträger sind die Albanische Beratungsstelle (heute Ausbildungs- und Beratungsstelle für MigrantInnen), der Quartiertreffpunkt auf dem Kasernenareal, die Kleinbasler Bläsischule, Nachhilfeprojekt Beraber sowie die multikulturelle Suchtberatungsstelle MUSUB. |