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Die Universität Basel lädt zur ersten UniNacht ein BASEL. Die Universität Basel lädt die Bevölkerung der Region Basel zur UniNacht ein: Einer Nacht der Begegnungen und der Kontakte - einer Nacht zum Zuhören und Schauen - einer Nacht zum Festen und Feiern - einer Nacht der Überraschungen. Am Freitag, 18. Juni 2004, stehen neben dem Kollegienhaus rund dreissig Seminare und Institute offen. Für den ersten Teil der Nacht ist ein vielseitiges und attraktives wissenschaftlich geprägtes Programm vorgesehen - der zweite Teil der Nacht gehört der Musik zum Tanzen und Zuhören, der Gastronomie aus aller Welt. Damit zeigt sich die Universität von ihrer kreativen Seite, engagiert und zukunftsorientiert. Die Idee kam von studentischer Seite: Eine Nacht lag sollte sich die Universität Basel von einer ungewohnten Seite zeigen. Sie will damit die Verbundenheit der Universität mit der Bevölkerung der Region stärken und zeigen, was die Universität will und kann. Gastgeber der UniNacht sind die Uni-Angehörigen: Dozierende, Assistierende, Studierende, Rektorat und Fachgruppen. Eingeladen ist die gesamte Bevölkerung: Wissenshungrige und Festfreudige, Kinder und Erwachsene, Junge und Junggebliebene dann vor allem für den grossen Musik-Event während der langen Nacht. Im Unterschied zum Tag der Offenen Tür zur Wiedereröffnung des Kollegienhauses soll die UniNacht ein richtiges Fest in Sommernachtsstimmung werden. Und: Alle Events sind gratis. Die UniNacht hat zwei inhaltliche Schwerpunkte: Einen wissenschaftlich geprägten Teil am frühen Abend und einen lockeren Teil zum Feiern und Festen am späteren Abend. Die UniNacht ist dezentral konzipiert: Das Kollegienhaus ist das Zentrum; weitere lokale Schwerpunkte liegen am Nadelberg und an der Klingelbergstrasse. Auch weiter vom Petersplatz entfernte Institute sind einbezogen. Das Kollgienhaus und die Institute öffnen für die UniNacht auch ihre Gärten und Höfe. Ein Gratis-Shuttle-Bus transportiert die Gäste von einem Institut zum andern. Zusammengekommen ist in kürzester Zeit ein Mega-Event der Extraklasse. Rund zweihundert Vorträge, Ausstellungen, Diskussionen, Lesungen und Führungen bilden den ersten Teil zwischen 18 und 22 Uhr. Sämtliche Angebote sind so konzipiert, dass man sie ohne Vorbildung verstehen und geniessen kann. Dozierende und Studierende haben sich attraktive Formen der Wissensvermittlung ausgedacht: So können Gäste ein Geschworenengericht miterleben, in Workshops Internet-Seiten realisieren, eine Sternkarte basteln, Blumen und Knochen bestimmen, an einer alemannischen Modeschau mitmachen oder ägyptische Hieroglyphen lernen. Harry Potter wird ein Thema sein, Euler, mittelalterliche Ritter, Tutanchamun selbstverständlich und Odysseus. Wer Bewegung mag, kann sich in Karate und Latin Aerobics versuchen - wer Quiz' und Tests liebt, kann seine Kenntnisse in Fremdsprachen oder Wirtschaftswissen überprüfen. Medizinische Themen werden mit Vorträgen von Atemnot über Bypass und Herzinfarkt zu Organspende gross geschrieben. Für Kinder und Jugendliche gibt es am frühen Abend spezielle Anlässe, darunter mehrere Kinderuni-Vorlesungen - durchaus auch für Erwachsene. Ab 18 Uhr stehen rund dreissig Bars, Beizen und Restaurants offen, die von den studentischen Fachgruppen wie auch von den Seminaren betrieben werden. Mediterrane oder mittelalterliche Buffets, Glacés und indische Snacks, Cocktails und Kaffee, Wildschwein nach Römerart und Wurst vom Grill, Mitternachtssuppe und Bettmümpfeli: Hier kommt jeder Geschmack auf die Kosten. Das Musikprogramm wurde von der Studentischen Körperschaft der Uni Basel, Skuba, in Zusammenarbeit mit studentischen Organisationen organisiert. Die musikalische UniNacht soll nicht ein klassisches Studentenfest mit Discomusik werden, sondern ein moderner und kulturell anspruchsvoller Event. Ziel ist es, den jungen Leuten der Region Basel ein Fest mit freiem Eintritt zu ermöglichen. Entspannter Jazz, fetziger Salsa, Disco und Sphärenklänge stehen auf dem Programm. Dafür konnten renommierte Bands gewonnen werden: Das Amadis Dunkel Octet, die Vienna Scientists und die Saafi Brothers, ausserdem mehrere Nachwuchsgruppen und - DJ's sowie Videokünstler aus der Region. Die Angehörigen der Universität freuen sich auf die UniNacht und heissen Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Region willkommen für eine unvergessliche Nacht. |