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Neuansiedlungen von ausländischen Firmen in der Schweiz im Jahr 2003 BERN. 446 Firmen haben die Schweiz als Standort gewählt 2003 haben sich gesamtschweizerisch 446 ausländische Firmen neu angesiedelt und dadurch 2091 Arbeitsplätze geschaffen. Diese Zahlen sind vom Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) im Mai 2004 bei allen Kantonen erstmals erhoben worden. Die Schweiz war 2003 von der weltweiten konjunkturellen Flaute stark betroffen. Die Neuansiedlungen sind deshalb ein wertvoller Impuls für die schweizerische Wirtschaft. Die vom seco erhobenen Zahlen basieren auf einer einheitlichen Methodik, auf die sich alle kantonalen Wirtschaftsförderungen zusammen mit dem seco geeinigt haben. Der sogenannte „Kodex über Standards im Standortmarketing“ vom 11. Dezember 2003 legt die Kriterien für die qualitative und quantitative Beurteilung von Firmenansiedlungen aus dem Ausland fest. Damit schafft der Kodex gesamtschweizerisch Transparenz und erhöht die Aussagekraft und Vergleichbarkeit der publizierten Zahlen. Im globalen Wettbewerb bestehen nur Standorte mit guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und mit gezielten Informationen für potenzielle Investoren. Im Marketing für den Unternehmensstandort Schweiz arbeiten die kantonalen Wirtschaftsförderungen eng mit dem Standortmarketingprogramm Standort:Schweiz des Bundes zusammen. Standort:Schweiz koordiniert die kantonalen Aktivitäten, bündelt die Informationen und beteiligt sich aktiv am Marketing in Schlüsselbranchen und -märkten. Die Neuansiedlung von Firmen erfolgt jedoch ausschliesslich über die Kantone. Neben der Akquisitionstätigkeit und den daraus resultierenden Neuansiedlungen sind weitere Aufgaben der kantonalen Wirtschaftsförderer die Unterstützung und Pflege bestehender Firmen, der Förderung von Branchen-Clustern und spezifischen Sektoren bis hin zur Standortentwicklung oder der Jungunternehmer- und Start-up-Förderung. |