Französische Beteiligung an den Zusatzkosten des G8-Gipfels in Evian

BERN. Der Anteil Frankreichs an den zusätzlichen Kosten, die der Schweiz durch den G8-Gipfel vom Juni 2003 in Evian erwuchsen, wird sich auf 15 Millionen Euro belaufen (ungefähr 23 Mio. Schweizer Franken). Dies geht aus einem Brief des französischen Premier­ministers Jean-Pierre Raffarin an Bundespräsident Joseph Deiss hervor.

Die Höhe des Be­trags wurde von der Arbeitsgruppe über die finanziellen Folgen des Gipfels von Evian festge­legt, die das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten geleitet hat. Der französische Entscheid beruht insbesondere auf dem französisch-schweizerischen Über­einkommen vom 8. April 2003, in dem die Obergrenze der französischen Beteiligung an den Sicherheitsaufwendungen auf 12 Millionen Euro festgelegt wurde. Die restlichen 3 Millionen Euro sind eine Goodwill-Geste, zu der Frankreich rechtlich nicht verpflichtet ist, und sollen die Zusammenarbeit mit den Bundes- und Kantonsbehörden honorieren.

12 Millionen Euro stehen dem Bund für seine Sicherheitsaufwendungen zu. Die restlichen 3 Millionen werden den Kantonen für die Schäden im Gefolge der gewalttätigen Demonstra­tionen in Genf und Lausanne ausgezahlt.

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