| Zusammenarbeit der
Schweizer und der niederländischen Luftwaffe
BERN. Der Bundesrat hat am Freitag einem Arrangement zwischen der Schweiz und den Niederlanden über gemeinsame Aktivitäten der Luftwaffen beider Länder zugestimmt. Die beiden Luftwaffen unterhalten seit Jahren gute Beziehungen; das Arrangement bildet nun die völkerrechtliche Grundlage für die längerfristige Ausbildungs- und Trainingszusammenarbeit. Neben gemeinsamen Flug- und Luftverteidigungstrainings sollen auf der Basis des Arrangements Austausch- und Besuchsprogramme durchgeführt werden. Die geplanten Aktivitäten werden im Rahmen der Budgets aufgefangen. Soweit es um gemeinsame Trainings geht, werden diese über die vorhandenen Flugstundenkredite abgewickelt. Zur Zeit besteht zwischen der Schweiz und den Niederlanden ein Memorandum of Understanding betreffend Zusammenarbeit bei der britischen NORKA-Anlage, welche in der Nordsee gelegen ist und die regelmässig von der schweizerischen Luftwaffe für taktische Übungen benützt wird. In der Vergangenheit hat die Luftwaffe verschiedentlich an den von der niederländischen Luftwaffe organisierten Übungen "DIATIT" teilgenommen. Schweizerische Fluglehrer unterstützten die Niederländer bei der Einführung von Cougar-Helikoptern und nahmen am Luftverteidigungsübungen auf F-16-Doppelsitzern in den Niederlanden teil. 1999 absolvierten holländische Helikopterpiloten ein Gebirgsflugtraining in den Schweizer Alpen, und es wurde ein gemeinsames Luftverteidigungstraining in der Schweiz durchgeführt. Schliesslich ergab sich 1999 auch im Rahmen der Operation "ALBA" (Versorgung von Flüchtlingslagern in Albanien durch schweizerische Super Pumas) eine enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Luftwaffen. |