| Bauern in ihrer
Selbsthilfe unterstützen
Landwirtschaftlicher Innovations- und Förderpreis 2004 AARAU. Um die Herausforderungen der Zukunft bewältigen zu können, braucht die Landwirtschaft neue und auch unkonventionelle Ideen. Gefragt ist marktorientiertes Denken unter Einbezug der Konsumenten und die Erhöhung der Wertschöpfung für die hofeigenen Produkte. Zum dritten Mal schreibt die Weiterbildung und Beratung Liebegg zusammen mit der Aargauischen Landwirtschaftlichen Kredit- und Bürgschaftskasse, ALK, einen landwirtschaftlichen Innovations- und Förderpreis aus. Was wird prämiert und wie? - Neuartige Produktions- und Anbaumethoden - Nischenproduktion, Marketingprojekte, Dienstleistungen - Neuartige oder verbesserte Produkte - Neue Vertriebsarten oder Vermarktung mit verbesserter Wertschöpfung - Neue Dienstleistungen auf dem Bauernhof oder in Zusammenarbeit mit der Gastronomie, Detailhandel, Kleingewerbe, Tourismus, Kultur, etc. - Neue Formen der Zusammenarbeit, erfolgreiche Massnahmen zur Kostensenkung - Technische oder organisatorische Innovationen, neue Betriebszweige - Neue Technologien, die den Durchbruch noch nicht geschafft haben. Die Projekte müssen besonders innovative Leistungen in der Landwirtschaft bewirken. Bewertet werden auch die Marktorientierung, Praxistauglichkeit, Wirtschaftlichkeit, ökologische Ausrichtung, Produktqualität und Produktionsmethode. Mitmachen können Landwirtinnen, Bäuerinnen und Landwirte mit Wohnsitz im Kanton Aargau und weitere Personen mit landwirtschaftsverwandten Berufen. Für die beiden Preise stehen insgesamt Fr. 20'000.-- zur Verfügung. Eine Jury begutachtet und beurteilt die eingereichten Projekte. In ihr sind Personen aus den Trägerorganisationen, aus bäuerlichen und aus Konsumentenkreisen vertreten. Verlangt wird eine detaillierte Projektbeschreibung mit Finanzierungsplan. Frist zur Einreichung der Gesuche ist der 30. Juni 2004. Die Projektleitung erhofft sich wie in den vergangenen Jahren eine rege Beteiligung und Impulse für eine moderne Landwirtschaft. |