| Wieder 3'289
Einwohner mehr im Aargau
AARAU. Am 31. Dezember 2003 zählte der Aargau 564'810 Einwohner, 3'289 mehr als noch ein halbes Jahr zuvor. Der Anteil der Ausländerbevölkerung machte 20,3% aus. Die Bevölkerung des Kantons Aargau hat im zweiten Halbjahr 2003 um 3’289 Personen zugenommen und per 31. Dezember 2003 einen Bestand von 564’810 Personen erreicht. Das Bevölkerungswachstum liegt damit etwas tiefer als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, ist aber mit fast 0,6% immer noch recht hoch. Auch in diesem Jahr hat die Schweizerbevölkerung, absolut gesehen, stärker zugenommen als die Ausländerbevölkerung. Der Anteil der Schweizerbevölkerung am Gesamtbestand beträgt neu 449’957 Personen, derjenige der Ausländerbevölkerung 114’853 oder 20,3%. Ausländerbevölkerung wächst schneller An der Gesamtzunahme von 3’289 Personen ist die Schweizerbevölkerung mit 2’099 (+0,47%) und die Ausländerbevölkerung mit 1’190 (+2,06%) beteiligt. Bei der Schweizerbevölkerung tragen vor allem der Wanderungssaldo mit 1’153 und die Einbürgerungen mit 909 Personen zur Zunahme bei. Der Geburtenüberschuss beträgt dagegen nur 87 Personen. Für den Zuwachs der Ausländerbevölkerung sind besonders der Zuwanderungsüberschuss von 1'586, aber auch der Geburtenüberschuss von 648 Personen verantwortlich. Grösster Zuwachs im Bezirk Aarau Gesamtkantonal beträgt der Wanderungssaldo im 2. Halbjahr 2003 total 2’739 Personen (Vorjahr: 3’489). Auch in den Bezirken sind die Wanderungssaldi durchwegs wieder positiv. Dasselbe gilt mit Ausnahme des Bezirks Kulm (-2) auch für den Geburtenüberschuss. Negative Werte für die Schweizerbevölkerung in einigen weiteren Bezirken werden durch entsprechend positive Werte für die Ausländerbevölkerung ausgeglichen. Gesamthaft ergeben sich Bevölkerungszunahmen von 110 Personen im Bezirk Muri bis 564 im Bezirk Aarau. Den höchsten relativen Zuwachs der Gesamtbevölkerung weist der Bezirk Rheinfelden mit +0,93% auf, gefolgt von Aarau und Zofingen. |