Die Konsumentenstimmung im April 2004

BERN. Anhaltende Verbesserung der Konsumentenstimmung Gemäss der April-Umfrage, bei welcher ungefähr 1100 Haushalte befragt wurden, hat die Verbesserung der Konsumentenstimmung angehalten. Mit einem Wert von -13 Punkte hat er sich gegenüber der letzten Umfrage (-22) merklich verbessert.

Die drei Subindizes, auf deren Grundlagen die Konsumentenstimmung berechnet wird, haben sich nicht alle in die gleiche Richtung entwickelt. Die befragten Haushalte haben sich deutlich optimistischer über die Entwicklung der Wirtschaftslage der letzten 12 Monate geäussert (von -56 Punkten im Januar auf -26 im April). Sie haben jedoch ihre eigene finanzielle Lage der letzten 12 Monate weniger positiv beurteilt. Die Einschätzung der zukünftigen Entwicklung ihrer finanziellen Lage hat sich kaum verändert.

Die Antworten auf die anderen Fragen, die nicht im Konsumentenstimmungsindex beinhaltet sind, bestätigen die progressive Belebung der Konjunkturlage. Die Anzahl der befragten Haushalte, die davon ausgehen, dass sich die Wirtschaftslage zukünftig weiter verbessern wird, hat sich gegenüber der Januar-Umfrage erhöht. Die Unsicherheit am Arbeitsplatz hat sich merklich verringert (von -110 Punkte im Januar auf -97 im April). Die Bereitschaft zu sparen befindet sich seit mehreren Quartalen auf seinem Durchschnittsniveau. Die Anzahl der Haushalte, die die heutige Periode als ungünstig für wichtige Einkäufe (Autos, Möbel und Haushalteinrichtung) einschätzen, hat sich leicht reduziert. Die Ergebnisse der April-Umfrage zeigen auch, dass die Anzahl der Haushalte, die eine Preiserhöhung in den letzten zwölf Monate bemerkt haben, abgenommen hat. Dieser Subindex für die vergangene Entwicklung der Preise verharrt auf einem stabilen und niedrigen Niveau seit mehreren Umfragen. Die Anzahl der Haushalte, die eine Preiserhöhung für die nächsten 12 Monate prognostizieren, hat sich verringert.

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