Symposion Zukunft Lesen

BASEL. Wie kann Kindern und Jugendlichen das Lesen näher gebracht werden? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Symposions 'Zukunft Lesen', das am 12. Mai im Kongresszentrum St. Jakob-Park stattfindet. An der Tagung werden neue Ergebnisse aus der Leseforschung und der Lesedidaktik präsentiert sowie innovative Beispiele aus der Praxis erörtert. Das Symposion wird vom Institut für Unterrichtsfragen und der Lehrer/innenfortbildung Basel-Stadt (ULEF) sowie der Lehrerinnen- und Lehrerweiterbildung Basel-Landschaft (LWBL) in Zusammenarbeit mit weiteren Bildungsinstitutionen der Region durchgeführt und richtet sich an Fachleute aus Schulen und Bibliotheken sowie an weitere am Lesen interessierte Personen.

Nicht erst seit der oft zitierten PISA-Studie ist bekannt, dass es um die Sprachfähigkeit vieler Schweizer Jugendlicher nicht zum Besten steht. Die Leseförderung muss mit gezielten Massnahmen unterstützt werden. Diese Aufgabe darf aber nicht ausschliesslich an die Schulen delegiert werden, denn auch qualifizierter Unterricht kann die ungleichen Voraussetzungen für den Umgang mit Sprache, welche Kinder und Jugendliche aufgrund ihrer Herkunft mitbringen, nicht ohne weiteres ausgleichen. Neben Lehrpersonen sind deshalb auch Eltern und alle Fachleute, die mit Jugendlichen zu tun haben, gefordert. Am Symposion 'Zukunft Lesen', welches die Lehrerfortbildungsinstitutionen der beiden Basel gemeinsam durchführen, werden in Plenumsveranstaltungen, Ateliers und an einem 'Informationsmarkt' neue Ergebnisse aus der Leseforschung und innovative Umsetzungsbeispiele aus der Praxis präsentiert. Die Veranstaltung hat zum Ziel, Fachleuten und interessierten Laien Ideen und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Kindern und Jugendlichen das Lesen näher gebracht werden kann. "Kopieren ist am Symposion erwünscht! Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen möglichst viele Ideen für die Lese- und Literaturförderung für Kinder, Jugendliche und auch für Erwachsene finden, ausprobieren und mit nach Hause nehmen", fasst die Programmverantwortliche Andrea Bertschi das Programm zusammen. Die Teilnahme am Symposion kostet inklusive Tagungsmappe, Pausenverpflegung und Lunch 50 Franken. Anmeldungen nimmt das Institut für Unterrichtsfragen in Basel gerne entgegen.

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news box mai 2004