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Beschäftigungsprojekte sind wichtige Angebote BERN. Beschäftigungsprojekte sind wichtige Angebote für Erwerbslose, die keine Beiträge mehr von der Arbeitslosenversicherung (ALV) beziehen können. Für 4 von 10 Personen, die aus einem Projekt austraten, konnte eine feste oder befristete Anstellung vermittelt oder eine erneute ALV-Bezugsberechtigung ermöglicht werden. Das zeigt ein vom Sozialamt der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern durchgeführtes Controlling für das Jahr 2003. Knapp 1600 Frauen und Männer haben im letzten Jahr an einem Beschäftigungsprojekt im Kanton Bern teilgenommen. Diese Projekte stehen sozialhilfeberechtigten Erwerblosen offen, die keine Taggelder von der Arbeitslosenversicherung mehr beziehen können. Knapp 41 Prozent der Personen, die aus einem solchen Projekt austraten, konnte eine feste oder befristete Anstellung im Arbeitsmarkt vermittelt oder ein erneuter Bezug von Taggeldern aus der Arbeitslosenversicherung ermöglicht werden. Im Vergleich zu 2001 haben 2003 mehr Personen mit einem Berufsabschluss an einem Beschäftigungsprojekt teil-genommen. Leicht abgenommen hat dagegen der Anteil der Personen, die älter als 50 Jahre sind. Ein Achtel der Teilnehmenden war zwischen 18 und 25 Jahre alt. Sechs Personen waren jünger als 18 Jahre. Diese Zahlen zeigt ein vom Sozialamt der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern durchgeführtes Controlling. Das Controlling bestätigt auch, dass die Beschäftigungsprojekte von den Gemeinden gut genutzt werden. Der Bedarf an Massnahmen zur beruflichen und sozialen Integration und zusätzlichen Angeboten für junge Erwachsene hat weiter stark zugenommen. Die Befragten sind sich einig, dass der Bereitstellung differenzierter Angebote für die Integration der Sozialhilfebezügerinnen eine zentrale Bedeutung zukommt. Aufgrund der Wirksamkeit und des ausgewiesenen Bedarfs wäre ein Ausbau nötig. Die Gesamtkosten für die Beschäftigungsprojekte belaufen sich auf 25 Millionen Franken jährlich. |