|
Studenten der Fachhochschule Aargau gewinnen den Programmierpreis Logiquest Andreas Hauri und Stefan Huber entwickelten ein Karaoke-Programm für Handys AARAU. Eine Studentengruppe um Andreas Hauri und Stefan Huber gewann den Programmierwettbewerb Logiquest. Sie hat ein Java-Programm entwickelt, mit dem man in Karaoke-Manier Lieder von Popstars singen kann – die ideale Vorbereitung auf die nächste Staffel der TV-Show „Music Star“. Zum zweiten Mal wurde an den Schweizer Hochschulen der Programmierwettbewerb Logiquest durchgeführt. Eingeladen waren Studierende der Universitäten und Fachhochschulen aus dem ersten und zweiten Studienjahr. Der Wettbewerb wird vom Zürcher Studentenhaus Allenmoos organisiert und von den Unternehmen Swisscom Innovations, Sun Microsystems und Esmertec gesponsert. Dieses Jahr haben 40 Studierende teilgenommen. Ihre Aufgabe bestand darin, ein Programm zu entwickeln, das auf einem Java-Handy ausgeführt werden kann. Bezüglich der Art der Anwendung wurden keine weiteren Vorgaben gemacht. Die Teilnehmenden wurden im Februar in die Technologie eingeführt und mit der nötigen Software und Dokumentation versorgt. Am 28. April wurden die Lösungen bei Swisscom präsentiert und von einer Jury bewertet und prämiert. Der erste Preis ging an die Studentengruppe Andreas Hauri und Stefan Huber. Die beiden studieren an der Fachhochschule Aargau Nordwestschweiz (FHA) im dritten Semester Informatik. Mit dem prämierten Karaoke-Programm kann man zur Melodie eines Liedes den Text singen, der auf dem Handy synchron zur Musik angezeigt wird. Karaoke ist eine Unterhaltungsform aus dem Fernen Osten. In eigens dafür eingerichteten Lokalen versuchen sich die Gäste als Schlagersängerinnen und –sänger: Zur Musik ab Playback singen sie live ihre Lieblingshits. Mit dem von Hauri und Huber entwickelten Programm steht der Verbreitung von Karaoke auch in Europa nichts mehr im Wege. Der zweite Preis ging an eine Gruppe der Ecole Polytechnique Fédérale in Lausanne (EPFL). Sie hat das Spiel „LittleScientist“ entwickelt, mit dem – ähnlich wie beim Spiel „Sokoban“ – Moleküle gebaut werden müssen. Der dritte Preis gewann eine Gruppe der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich (ETHZ). Ihr Programm „SmartCook“ unterstützt den Hobbykoch beim Einkaufen. |