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"Weihnachts"- Ausstellung der besonderen Art: Museum der Kulturen Basel In der der Winterzeit von November bis März werden in Basel verschiedene kulturelle und religiöse Feste gefeiert. Zu diesem Anlass organisiert das Museum der Kulturen die Ausstellung Feste im Licht, und informiert somit auch über die Feste in der Weihnachtszeit, die nicht von der christlichen Bevölkerung geführt werden. Die Ausstellung öffnet die Türen vom 7. November bis zum 16. Mai. BASEL. In den Wintermonaten von November bis März feiern verschiedene kulturelle Gruppierungen, die in Basel daheim sind, grosse religiöse Feste. Jedoch wird diesen Feierlichkeiten von breiten Bevölkerungsteilen kaum Beachtung geschenkt, ausgenommen die Weihnachtsfeier natürlich. Dies gab den Anlass für die Organisation der Ausstellung Feste im Licht, welcher von 7. November 2004 bis 16. Mai 2005 im Museum der Kulturen Basel stattfinden wird. Die Veranstaltung lässt einen Einblick in die unterschiedlichen Lebenshaltungen gewinnen, die in Basel von verschiedenen Gemeinschaften an besonderen Tagen getragen werden. Die Feste heissen Deepavali, Gauri Puja, Ramadan-Fest, Loy Krathong, Channukka, Weihnachten oder Newroz. Deepavali ist ein hinduistisches Fest und findet im Oktober beziehungsweise November statt. Gefeiert wird der Sieg Krishnas über einen Dämonenkönig. Loy Krathong ist ein thailändisches Fest, und ehrt die Göttin des Wassers. Traditionell lassen die Menschen kleine "Schriftchen" mit Kerzen oder Münzen auf den Seen und Flüssen schwimmen. Newroz ist ein kurdischer Nationalfeiertag und heisst auf kurdisch neuer Tag. Newroz ist ausserdem der erste Tag des persischen Sonnenjahres. Ramadan, neunter Monat des islamischen Jahres, ist heiliger Fastenmonat für die Muslime. Er wird als einer der fünf Hauptsäulen vom Koran an alle Erwachsenen vorgeschrieben. Nach den Schriften des Korans wurde die Fastenzeit geschaffen, damit die Gläubigen die "Frömmigkeit pflegen können". Man fastet von Tagesanbruch bis zum unmittelbaren Sonnenuntergang. Essen, Trinken und sexuelle Akte sind in dieser Zeit untersagt. Channukka ist ein jüdisches Fest , das jährlich stattfindet. Es fängt am 25. Tag des Kislev, nach dem gregorianischem Kalender im Monat Dezember, an, und wird an den sieben aufeinander folgenden Tagen weitergefeiert. Channukka wird auch Lichterfest oder Fest der Makkubaer genannt. Das jüdische Fest erinnert an die Neueinweihung des Tempels in Jerusalem durch den Judas Makkabäus 165 vor Christus. An Weihnachten feiert die christliche Bevölkerung die Geburt von Jesus Christus. Der erste Tag der Feier, der Weihnachtstag, ist am 25. Dezember ausgetragen. Hier wird die Geburt Jesus in Bethlehem gefeiert. Die Ausstellung Die Ausstellung stellt 20 ausgewählte Personen aus den verschiedenen kulturellen Gemeinschaften vor, also Kinder und Erwachsene, streng-religiöse sowie nicht gläubige Individuen. Filmabläufe sind vorgesehen. Die Rede ist von 15 minütigen Dokumentationen über die einzelnen Feierlichkeiten. Die meisten Aufnahmen stammen dabei aus Basel. Darüber hinaus wird die Ausstellung mit Rauminszenierungen versehen. Gemeint sind speziell eingerichtete Räume entsprechend der traditionellen Beschaffenheit der Zimmergestaltung, die in den Räumlichkeiten der religiösen oder kulturellen Anhänger an den jeweiligen Festtagen in Basel vorzufinden sind. Der Ausstellung Feste im Licht liegt eine aufwendige Recherchearbeit zugrunde, ist dabei aber auf grosse Offenheit der kulturell unterschiedlichen Gemeinschaften gestossen. Ziel der Veranstaltung Ziel dieser Ausstellung ist es, das Verständnis zwischen den verschiedenen Kulturen in Basel zu fördern. In Basel leben Menschen aus rund 150 Ländern. Es gibt mehrere tausend Muslime, einige hundert Hindus, Buddhisten, Juden, Orthodoxe und weitere Glaubensgemeinschaften. Einige von ihnen feiern Loy Krathong, Deepavali oder Weihnachten, andere Channukka oder Ramadan. Den Menschen in Basel wird mit der Ausstellung Feste im Licht die Gelegenheit geboten, sich mit den verschiedenen religiösen und kulturellen Traditionen in ihrem Umfeld vertraut zu machen. Die Ethnologin und Leiterin der Abteilung Bildung und Vermittlung am Museum der Kulturen Basel, Gaby Fierz sagt: "Diese Menschen leben und arbeiten nicht nur, sie betätigen sich ebenfalls kulturell und unterhalten und besuchen ihre religiösen Stätte." Es ist eine gute Sache, dass den kulturell unterschiedlichen Gruppierungen mit der Ausstellung Raum geboten wird, in der sie die Möglichkeit besitzen, das Interesse füreinander zu entdecken und auszubauen. |