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Armee orientiert über Restdiensttage BERN. In den nächsten Tagen erhalten die Angehörigen der Armee einen Brief, in welchem sie über die Anzahl ihrer bisher geleisteten und noch zu leistenden Diensttage informiert werden. Damit wird ein weiterer Meilenstein in der Überführung der Armee 95 in die neue Schweizer Armee erreicht. Im Verlauf der nächsten drei bis vier Wochen erhält das Gros der Angehörigen der Armee vom Soldaten bis zum Offizier einen Brief, in welchem sie über ihre bisher geleisteten und noch zu leistenden Diensttage bis zur Entlassung aus der Militärdienstpflicht informiert werden. Erfasst sind dabei alle Diensttage, die vor dem 01. Januar 2004 geleistet worden sind. Rund 270'000 Briefe werden zwischen Ende August und Ende September versandt. In den Schreiben wird die Nummer einer Telefon-Hotline aufgeführt, unter welcher die Armeeangehörigen im Falle von Unklarheiten während den Bürozeiten in der Organisationseinheit „Personelles der Armee“ des Führungsstabes der Armee detaillierte Auskünfte erhalten. Weitere Informationen etwa über die Berechnung der bereits geleisteten, respektive noch zu leistenden Diensttage sind zudem im Internet unter www.armee.ch in einer speziellen Rubrik zusammengestellt worden. Keinen Brief erhalten Armeeangehörige, die in den Jahren 2004 und 2005 aus der Militärdienstpflicht entlassen werden, Auslandurlauber, Rekruten, Angehörige des Rotkreuzdienstes, Militärpiloten sowie die Höheren Stabsoffiziere. Rund 3‘000 Armeeangehörige werden voraussichtlich nicht die aktuellsten Angaben erhalten, weil ihre Daten aus Dienstleistungen in den Jahren 2002 und 2003 zu Rückfragen seitens des „Personellen der Armee“ geführt haben, welche noch nicht erledigt werden konnten. Dieses Orientierungsschreiben ist schon seit längerer Zeit in Vorbereitung. Der späte Start der Überführungsarbeiten in die neue Schweizer Armee (erst nach der Volksabstimmung über die Armeereform am 18. Mai 2003), knappe Personalressourcen sowie die Priorisierung der Vorbereitungsarbeiten für die ersten beiden Rekrutenschulen im Jahr 2004 hatten aber zu Verzögerungen geführt. Seit der Volksabstimmung im Mai 2003 hat das Personelle der Armee mehr als eine Milliarde Daten bearbeitet |