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Praxisforum zur Sozialen Arbeit in der Schweiz Am Freitag, 3. September 2004, werden rund 100 Führungskräfte von Institutionen des Sozialbereichs aus weiten Teilen der Schweiz zum ersten Praxisforum in Brugg erwartet. AARGAU. Die Soziale Arbeit steht im Spannungsfeld einschneidender gesellschaftlicher Veränderungen. Verschärfte soziale Problemlagen stellen Berufstätige in diesem Bereich vor neue Aufgaben und Anforderungen. Begleitet wird ihre Arbeit von politischen Debatten um die knapper werdenden Mittel und deren Einsatz Im Praxisforum 2004 geht es um die Identifizierung und Diskussion dieser vielfältigen Herausforderungen, mit denen die Politik, die Hochschulen und die Praxisinstitutionen konfrontiert sind. Es geht zudem um Inputs und Erfahrungsaustausch, um die Präsentation neuer Modelle sowie um Lösungsansätze, Erwartungen und Perspektiven. Das Praxisforum ist eine Initiative von Prof. Dr. Luzia Truniger, Direktorin des Departements Soziale Arbeit der Fachhochschule Aargau Nordwestschweiz FHA. Es stiess in der Branche bereits im Vorfeld auf ein positives Echo und soll als jährliche Veranstaltung zur Institution werden. Am ersten Praxisforum vom nächsten Freitag, 3. September, wird Regierungsrat Rainer Huber, Vorsteher des Departements Bildung, Kultur und Sport des Kantons Aargau, Mitglied des Fachhochschulrates der FHA und Präsident des Fachhochschulrates der EDK, zu bildungspolitischen Fragen unter dem Aspekt der Sozialen Arbeit referieren. Grossrätin Doris Fischer-Taeschler, Präsidentin der Grossrätlichen Spezialkommission Fachhochschule des Kantons Aargau und Gechäftsführerin der Schweizerischen Diabetes-Gesellschaft, wird in ihrem Vortrag Erfahrungen und Erkenntnisse aus ihrem langjährigen Engagement sowohl im Dritten Sektor wie auch in der Politik einbringen. Beat Näf, Gesamtleiter des Landenhofs, Zentrum und Schweizerische Schule für Schwerhörige in Unterfelden, wird die spezielle Situation einer sozialpädagogischen Grossinstitution vorstellen. Einen Einblick in einen umfassenden Change Prozess und in ein Modell, mit dem die steigende Fallzahl in der Sozialarbeit gesteuert werden soll, gibt Rosann Waldvogel, Direktorin der Sozialen Dienste der Stadt Zürich. Per 1. Oktober 2004 soll flächendeckend das neu konzipierte Steuerungsinstrument eingeführt werden, welches sowohl die Dimension des Qualitätsmanagements als auch des Quantitätsmanagements umfasst. Aus der Perspektive der FHA wird Prof. Dr. Luzia Truniger die groben Linien des Hochschulsystems Schweiz skizzieren, auf die Bedeutung der Praxisorientierung am Modell der FHA Soziale Arbeit eingehen und die Herausforderungen beleuchten, welche die FHA zu bewältigen hat. Eine Podiumsdiskussion mit den Rednerinnen und Rednern wird das Praxisforum 2004 abschliessen. |