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Spital Linth bedarf dringend der Erneuerung ST.GALLEN. Aufgrund des dringend ausgewiesenen Bedarfs unterbreitet die Regierung dem Kantonsrat eine Bauvorlage über Erneuerung und Sanierung des Spitals Linth. Nach rund 35 Betriebsjahren soll das Spital Linth in Uznach in den Bereichen Patientenstationen, Hotellerie, Notfallaufnahme und haustechnische Installationen mit baulichen Aufwendungen von insgesamt 30,1 Mio. Franken auf einen zeitgemässen Stand gebracht werden. Am 1. Juli 1970 wurde das neungeschossige Hauptgebäude des Spitals Linth bezogen. Seither erfolgten keine grösseren Investitionen, so dass eine grundlegende Erneuerung mehr als ausgewiesen ist. Insbesondere vermögen das räumliche Angebot der Notfallaufnahmestation, der bescheidene Komfort auf den Patientenstationen, der Stand der Hotellerie und die haustechnischen Installationen nicht mehr zu befriedigen. Standort Uznach bleibt Das Spital Linth, ehemals Spital Uznach, hat eine lange Tradition, kann es doch auf eine mehr als hundertjährige Geschichte zurückblicken und ist in der Region fest verwurzelt. Mit Blick auf die notwendigen Verbesserungen im Spital Linth überprüfte der seit 1. Januar 2003 zuständige Verwaltungsrat der Spitalregion Linth die Standortfrage des Spitals. Er kam aufgrund eingehender Abklärungen zur Erkenntnis, dass am Standort Uznach festzuhalten ist. Das Projekt für die Erneuerung und Sanierung des Spitals Linth umfasst im Wesentlichen die vollständige Neugestaltung von vier Patientenstationen mit je 26 Betten, eine neue Tagesstation mit 13 Betten, ein Bürogeschoss für den ärztlichen Dienst, eine zeitgemässe Notfallaufnahmestation, eine zentral gelegene Cafeteria mit Personalrestaurant in guter Beziehung zum neuen Eingangsbereich, eine Erneuerung der Gebäudehülle sowie einen Ersatz der haustechnischen Installationen und den Bau einer Helikopterlandestelle auf dem Dach des Spitalgebäudes. Die Aufwendungen für diese baulichen Massnahmen belaufen sich auf 30,1 Mio. Franken. In diesem Betrag nicht enthalten sind die Kosten für Mobilien und medizinische Apparate und Anlagen im Betrag von 3,9 Mio. Franken, die sich gemäss Gesetz über die Spitalverbunde im Eigentum der Spitalregion Linth befinden und daher auch von dieser zu finanzieren sind. Nur dringendste Mängel beheben Die jetzt vorgesehenen baulichen Massnahmen haben keinen Einfluss auf noch anstehende strategische Entscheide im Gesundheitswesen. Daher sollen im Spital Linth erst zu einem späteren Zeitpunkt, in einer zweiten Etappe, strategisch relevante Bereiche wie Verbesserungen in Untersuch, Behandlung und Operation angegangen werden. Mit dem nun vorliegenden Bauvorhaben werden nur die dringendsten Mängel behoben. |