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Gesunde Bezirks- und Gemeindefinanzen Gemeindefinanzstatistik 1999–2003 und Finanzausgleich 2005 SCHWYZ. Der Regierungsrat hat den Finanzausgleich für das Jahr 2005 verabschiedet. Infolge der geringeren Steuerkraft im Jahre 2003 werden beim horizontalen Finanzausgleich 6.7 Mio. weniger für die Umverteilung unter den Bezirken und Gemeinden abgeschöpft. Aus der Gemeindefinanzstatistik 1999-2003 lässt sich ableiten, dass weiterer Spielraum für den Abbau der Steuerunterschiede besteht. Der innerkantonale Finanzausgleich hat zum Ziel, übermässige Unterschiede der Steuerbelastung unter den Bezirken und Gemeinden abzubauen. Beim horizontalen Finanzausgleich erfolgt eine solidarische Umverteilung von Bezirken und Gemeinden mit hoher Steuerkraft an jene mit einer tiefen Steuerkraft. Im Rahmen des vertikalen Finanzausgleichs unterstützt der Kanton die Bezirke und Gemeinden mit Pauschalbeiträgen. Finanzausgleich bewährt sich Der Regierungsrat hat mit Sammelbeschluss die Zusicherungen und Verpflichtungen für den Finanzausgleich im Jahre 2005 verabschiedet. Auf Grund der Tatsache, dass die ermittelte relative Steuerkraft im kantonalen Durchschnitt gesunken ist, werden bei der Steuerkraftabschöpfung bei den Gemeinden 2.4 Mio. Franken, beim Bezirk Höfe 4.3 Mio. Franken weniger abgeschöpft und umverteilt als im Vorjahr. Der Gesamtbetrag beim vertikalen Finanzausgleich wird mit 29.4 Mio. Franken gleich hoch ausfallen wie 2004. Die Analyse des Finanzausgleichs der Jahre 2002-2004 zeigt, dass das System mit Zahlung von Pauschalbeiträgen richtig ausgelegt ist. Bereits im Jahr 2002 konnten 18 Gemeinden ihren Steuerfuss senken. Nach drei Jahren zeigt sich, dass bis auf zwei Ausnahmen (Steinen und Reichenburg) alle Gemeinden, welche Finanzausgleichsleistungen erhalten, eine Schwankungsreserve bilden konnten. Im Jahr 2005 ist deshalb die Möglichkeit vorhanden, dass verschiedene Gemeinden eine weitere Steuerfussenkung in Betracht ziehen und dadurch die Steuerunterschiede weiter abbauen können. Gesunde Bezirks- und Gemeindefinanzen Die Finanzstatistik zeigt, dass sich die kommunale Investitionstätigkeit in der Berichtsperiode abgeschwächt hat. Die Selbstfinanzierung der Bezirke und Gemeinden ist vorübergehend auf einen tiefen Wert gesunken. Der seit längerer Zeit angekündigte kontrollierte Abbau des Eigenkapitals in den Gemeinden Wollerau und Freienbach ist eingetreten. Der Kapitaldienstanteil weist weiterhin tragbare Werte aus. Der Zinsbelastungsanteil hat sich bei einem Prozent eingependelt. Der Selbstfinanzierungsgrad, gemessen über fünf Jahre, ist gegenüber der Vorjahresperiode leicht gesunken. Er entspricht jedoch immer noch einer soliden Finanzierung der getätigten Investitionen. Die relative Steuerkraft ist im Jahr 2003 erstmals gesunken. Die wirtschaftliche Situation hat sich auch in den Gemeinden des Bezirkes Höfe ausgewirkt. |